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Feuerwehr: Einbrecher stehlen Geräte im Wert von 40.000 Euro

Barsinghausen Feuerwehr: Einbrecher stehlen Geräte im Wert von 40.000 Euro

Das Gerätehaus der Barsinghäuser Schwerpunktfeuerwehr ist in der Nacht zu Pfingstmontag von Einbrechern heimgesucht worden. Die Täter hatten es offenbar gezielt auf Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung abgesehen. Sie machten reiche Beute: Die Feuerwehr beziffert den Wert der gestohlenen Ausrüstungsgegenstände auf rund 40 000 Euro.

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Einbrecher sind in das Gerätehaus der Schwerpunktfeuerwehr Barsinghausen eingedrungen und haben reiche Beute gemacht.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Nach den Worten von Ortsbrandmeister Holger Afemann sind die Einbrecher in der Nacht durch eine sogenannte Schlupftür im rückwärtigen Tor der Fahrzeughalle in das Gerätehaus eingestiegen. Die Einbrecher drangen in die Einsatzzentrale und das Büro des Ortsbrandmeisters im Obergeschoss ein und brachen dort Schränke und Schreibtische auf. Nach Afemanns Worten hebelten die Täter dabei auch einen Möbeltresor aus einem Schrank, schleppten ihn auf den Hof und öffneten das Behältnis dort offenbar mit gezielten Hammerschlägen. In dem Tresor befanden sich 280 Euro.

Viel größer ist der Schaden wegen der gestohlenen Ausrüstungsteile. Laut Afemann durchsuchten die Einbrecher alle Einsatzfahrzeuge. Vom Rüstwagen der Schwerpunktfeuerwehr transportierten sie den kompletten hydraulischen Rettungssatz mit Spreizer, Schere und einem mobilen Aggregat ab. Außerdem fehlen unter anderem ein hydraulischer Hebesatz, ein Bohrhammer, eine Säbelsäge, ein Funkgerät, diverse Messgeräte und Teile der Gefahrgutausrüstung. Der Ortsbrandmeister schätzt das Gesamtgewicht der Beute auf mehr als 200 Kilogramm. „Das müssen mindestens zwei Mann gewesen sein, die einen großen Kombi oder einen Anhänger dabei hatten“, sagt Afemann.

Die Schwerpunktfeuerwehr ist nach dem Einbruch vorerst auf Unterstützung anderer Ortsfeuerwehren bei technischen Hilfeleistungen angewiesen. „Bei Verkehrsunfällen wird nun immer die Feuerwehr Kirchdorf mit alarmiert“, erläutert der Ortsbrandmeister. „Dennoch brauchen wir sehr kurzfristig Ersatz für die fehlenden Geräte.“

Das Gerätehaus war bisher nicht mit einer Alarmanlage ausgestattet. „Eine solche Anlage halten wir aber für dringend notwendig“, sagt Afemann. Ob der Schaden von einer Versicherung übernommen wird, konnte die Feuerwehrführung am Montag nicht klären. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise von Anliegern oder Passanten rund um das Feuerwehrhaus. Wer im Zeitraum von Sonntag, 20.30 Uhr, bis Montag, 10.45 Uhr, verdächtige Beobachtungen gemacht hat, kann sich unter Telefon (0 51 05) 52 30 an die Polizei wenden.

Von Andreas Kannegießer

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