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Finanzierung von Pro Beruf nicht gesichert

Barsinghausen Finanzierung von Pro Beruf nicht gesichert

Die Finanzierung der Berufsorientierung an Schulen durch die Beratungsgesellschaft Pro Beruf ist noch nicht gesichert. Die Mitglieder des Schulausschusses sind sich einig, dass die Arbeit fortgesetzt werden muss. Doch wie die notwendigen 52 000 Euro pro Jahr aufgebracht werden sollen, ist unklar.

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Auch die Goetheschule/KGS arbeitet für die Berufsorientierung mit Pro Beruf zusammen.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Zwei Jahre gilt es zu überbrücken, damit Pro Beruf weiterhin an der Lisa-Tetzner, der Bert-Brecht-Schule sowie an der Goetheschule/KGS die Berufsorientierung anbieten kann. So lange wird es wahrscheinlich dauern, bis die Ankündigung des Landes, eigene Sozialarbeiter für diese Aufgabe einzustellen, in der Deisterstadt Wirklichkeit wird.
Die Zeit drängt nun. Pro Beruf muss bis Anfang Dezember wissen, ob die Finanzierung sicher ist. „Ansonsten muss ich meine Mitarbeiter zum 1. Januar 2017 abziehen“, sagte Geschäftsführer Rudolf Schulz. Das will keine Ratsfraktion.
Die FDP schlägt vor, das Geld vorsorglich für zwei Jahre in den nächsten Haushalten einzuplanen. Die CDU will, dass die Verwaltung Alternativen zur Finanzierung ausarbeitet. Falls keine Förderer gefunden werden, soll die Stadt einspringen. Die SPD will die 52 000 Euro zunächst für ein Jahr im Haushalt aufnehmen. Außerdem regt sie eine runden Tisch an. Stadt, Region Hannover, Bundesagentur für Arbeit – die zahlt für eine der drei Pro-Beruf-Kräfte – kirchliche Dienste und örtliche Wirtschaft inklusive Stadtsparkasse sollen über die künftige Finanzierung beraten.
Auf Vorschlag von Max Matthiesen (CDU) werden sich die Fraktionen, einschließlich AFB, die eine Ergänzungsantrag eingebracht hatte, nun zusammensetzen, um einen gemeinsamen Antrag zu erarbeiten. „So weit sind wir doch nicht auseinander. Wir haben alle das selbe Ziel“, meinte Matthiesen.
Bei der Stadtverwaltung stößt eine Finanzierung der Berufsorientierung auf wenig Gegenliebe. „Inhaltlich kann ich die Anträge nachvollziehen. Aber wir sind es leid, für das Land einzuspringen“, sagte Erster Stadtrat Georg Robra. Immer häufiger würden Aufgaben des Landes auf kommunale Ebene heruntergedrückt. Die Berufsorientierung sei im Bereich des Kultusministeriums angesiedelt. Eine Mehrbelastung sei dem Haushalt der Stadt nicht dienlich.

Von Jörg Rocktäschel

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