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Flüchtlinge werden Fußballtrainer

Barsinghausen Flüchtlinge werden Fußballtrainer

Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) und der Landessportbund (LSB) haben im Barsinghäuser Fuchsbachtal gemeinsam das Projekt „SocceR(EFUGEE) Coach“ für fußballbegeisterte Flüchtlinge angeboten.

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Niedersächsische Fußballverband (NFV) und der Landessportbund (LSB) Niedersachsen bieten im Barsinghäuser Fuchsbachtal gemeinsam das Projekt „SocceR(EFUGEE) Coach“ für fußballbegeisterte Flüchtlinge an.

Quelle: hennies

Barsinghausen. In der praxisorientierten Ausbildung wurden wesentliche Trainingsinhalte vom Aufwärmen über Kondition bis hin zu Technik und Taktik vermittelt, ebenso Trainingsphilosophien, um den angestrebten Einstieg in die Vereinsarbeit zu erleichtern.
„Die Qualifizierung umfasst 25 Lerneinheiten, die an zwei Wochenenden in den vier NFV-Bezirken auf Lehrgängen absolviert werden können. Nach Abschluss wird ein offizielles Zertifikat ausgehändigt“, erläutert Sebastian Ratzsch vom NFV. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Programms „Integration durch Sport“ vom Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Bundesinnenministerium (BMI).
„Mit diesem Angebot möchten wir neben dem Dasein als Spieler einen weiteren Weg der Integrationskraft des Fußballs nutzen, etwa als Kotrainer oder Betreuer“, sagt Jan Baßler, stellvertretender Direktor des NFV bei der Übergabe der Zertifikate an die Flüchtlinge.
Leiter des ersten Lehrgangs mit zwölf jungen Teilnehmern aus Syrien, Afghanistan und Eritrea, die alle im Barsinghäuser Waldhof untergebracht sind, war Najman Kuri, ein mit der UEFA B-Lizenz ausgestatteter Coach beim JFV Calenberger Land mit eigener Geschichte als Flüchtling. „Die Verständigung erfolgt in verschiedenen Sprachen und oft auch über die globale Sprache des Fußballs“, sagt der aus Syrien stammende Kuri. Seine Anweisungen und Erklärungen gibt er in ungewohntem englisch-, deutsch- arabischem Sprachmix, und alle Jungs kapieren das.

Von ainer Hennies

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