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Flüchtlingswohnheim am Ohweg wird gebraucht

Barsinghausen Flüchtlingswohnheim am Ohweg wird gebraucht

Das von der Firma Human-Care am Ohweg in Großgoltern betriebene Flüchtlingswohnheim darf nicht wie ursprünglich vorgesehen Ende Juni 2016 aufgegeben werden. „Wir brauchen den Platz“, sagte Erster Stadtrat Georg Robra am Mittwochabend im Sozialausschuss.

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Das Flüchtlingswohnheim am Ohweg ist in die Jahre gekommen. Der Vertrag mit dem Betreiber läuft Ende Juni 2016 aus. Doch die Stadt wird nicht auf den Standort verzichten können.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Der Standort Ohweg sei besser als die Unterbringung von Menschen in Turnhallen oder Zelten. Ratsherr Andreas Hartig (Grüne) regte zudem an, dort einen Container aufzustellen, um die sanitäre Situation zu verbessern.

Die Stadt rechnet bei steigender Tendenz mit 45 weiteren Flüchtlingen pro Monat. Robra geht davon aus, dass die monatliche Anzahl weiter steigen wird. „Wie viele es wirklich sind, ist zurzeit nicht seriös zu beantworten“, sagte er.

Die Stadt müsse schnell handeln, um Obdachlosigkeit zu verhindern. Deshalb solle der 2013 beschlossene Neubau eines Heims an der Hannoverschen Straße vorangetrieben werden. Für den Neubau prüft die Stadt die neuen Bedingungen für den Baustandard. Bis zu einem Auftragswert von einer Million Euro sind keine europaweiten Ausschreibungen mehr notwendig. Robra bezweifelt allerdings, dass es für dieses Geld gelingt, ein vernünftiges Heim zu erstellen. Gespräche mit Baufirmen sollen dies klären.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass aufs Tempo gedrückt werden muss, um eine menschenwürdige Unterbringung zu ermöglichen. Deutlich wurde während der Sitzung anhand der gestellten Fragen allerdings auch, dass etliche die Verwaltungsvorlage nicht gelesen hatten.

Von Jörg Rocktäschel

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