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Förster pflanzen Hecken neben Kammweg

Egestorf Förster pflanzen Hecken neben Kammweg

Auf dem Deisterkamm im Bereich des Nordmannsturms wird es lichter: Das Niedersächsische Forstamt Saupark hat neben dem Kammweg auf etwa einem halben Hektar Gesamtfläche ein Naturschutzprojekt umgesetzt. Dort sind alte Fichten gefällt worden. Statt dessen haben die Forstamtsmitarbeiter Heckensträucher angepflanzt.

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Handarbeit: Azubi Felix Eisenmann (vorne links) und seine Kollegen pflanzen Heckensetzlinge in den neuen Gattern am Nordmannsturm.

Quelle: Andreas Kannegießer

Egestorf. Die Hecken sollen mehr Rückzugsmöglichkeiten für Kleinlebewesen bieten und gleichzeitig nicht so hoch wachsen wie Bäume. „Früher wuchsen Fichten und Buchen direkt bis an die Wege heran“, sagt der zuständige Revierföster Frank Nüsser von der Försterei Georgsplatz. Das führte dazu, dass die Wege auf dem Deisterkamm sehr stark verschattet waren. Hinzu kommt, dass die Wuchsbedingungen für Bäume im Bereich des Nordmannsturmes nicht die besten sind: „Dort liegen Sandsteinplatten direkt unter der Humusschicht“, erläutert Nüsser. Dies führe zu einem verlangsamten Wachstum der Bäume.

Die neuen Heckensträucher – zusammen rund 2500 Pflanzen – sind in insgesamt 16 sogenannten Pflanzgattern gesetzt worden. Diese hölzernen Umfriedungen sollen die jungen Pflänzchen in den nächsten Jahren vor Wildtieren schützen, die sich gerne an jungem, saftigem Grün gütlich tun. „Die Auszubildenden aus unserer Lehrrotte haben die Gatter gebaut“, berichtet Nüsser.

Zum Abschluss des Projekts waren die angehenden Forstwirte unter der Anleitung von Forstwirtschaftsmeister André Hanisch nun auch beim Pflanzen der jungen Sträucher im Einsatz. Zur Aufgabe für den Nachwuchs gehörte dabei nicht nur die anstrengende Handarbeit mit Spitzhacke und Spaten beim Einpflanzen der jungen Setzlinge. Zuvor hatten die Auszubildenden auch den Pflanzplan in eigener Regie entwickelt. Rund 20 unterschiedliche heimische Arten wurden ausgewählt, darunter Haselnuss, Wildkirsche und Schwarzriegel. „Wir haben bei der Kombination Wert gelegt auf eine insgesamt lange Blütezeit“, erläutert Hanisch. Ebenso seien viele Büsche ausgewählt worden, die auch im Winter Früchte tragen und damit Nahrung bieten. Die Heckensträucher in den Pflanzgattern sind in den nächsten Jahren pflegeleicht. „Aber irgendwann werden wir auch dort zurückschneiden müssen“, sagt Hanisch. Der Heckenbestand soll demnach dauerhaft auf einer Höhe von maximal vier Metern gehalten werden.

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Fotostrecke Barsinghausen: Förster pflanzen Hecken neben Kammweg

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Von Andreas Kannegießer

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