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Fräse schafft 100 Meter in der Stunde

Barsinghausen Fräse schafft 100 Meter in der Stunde

Für den Bau der Trinkwassertransportleitung des Wasserverbands Nordschaumburg zwischen dem Wasserwerk Landringhausen und der A 2 ist nun entlang der L 392 eine Fräse im Einsatz. 100 Meter Rohr in der Stunde verlegt das 33 Tonnen wiegende Schwergewicht.

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Steffen Schumann gibt Zeichen: Das Kunststoffrohr für die neue Trinkwasserversorgungsleitung wird auf die 33 Tonnen schwere Fräse gelegt.

Quelle: Rocktäschel

Landringhausen. Fräsenfahrer Steffen Schumann fährt dabei stets rückwärts. Das schon verschweißte Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern liegt dabei auf dem Gerät. Die Fräskette, auch Schwert genannt, frisst sich 1,70 Meter tief in den Boden. Der wird in die Maschine transportiert und dann beidseitig neben dem Graben ausgeworfen. Den Mutterboden haben die Mitarbeiter der Strabag AG zuvor mit Baggern entfernt. Er soll sich nicht mit der anderen Erde mischen, schließlich wird auf landwirtschaftlich genutzter Fläche gearbeitet.
Neben dem Graben steht ein Messgerät, dass einen Laserstrahl aussendet. An der Fräse ist ein Empfänger montiert, der die Daten an das Schwert weiterleitet. Schumann hat eine mögliche Abweichung von 0,13 Prozent eingegeben. „Egal ob ich über einen Huckel oder durch eine Senke fahre, die Sohle ist hat immer die Richtige Tiefe mit der notwendigen Steigung. Das Wasser soll ja fließen“, erläutert er. Hinter ihm fahren zwei Bagger, die den Graben gleich wieder zuschütten und verdichten. Mit dem Boden ist Schumann zufrieden: kein Steine. Er muss die Zähne der Fräsekette nicht wechseln. Denn die können sich durchaus abnutzten. „Ich habe schon mal 100 Zähne am Tag ausgetauscht. Aber da waren die Verhältnisse auch extrem“, sagt er.

Rund eine Million Euro investiert der Wasserverband Nordschaumburg in den insgesamt 4,2 Kilometer langen Streckenabschnitt. Die alten Graugussrohre sind marode.

Von Jörg Rocktäschel

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