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Frauen nähen 120 Decken für Flüchtlingskinder

Barsinghausen Frauen nähen 120 Decken für Flüchtlingskinder

In Handarbeit haben mehr als 25 Frauen seit Juni rund 120 Kuscheldecken für Flüchtlingskinder in Barsinghausen genäht. Diese sogenannten Mini-Deckis sollen den Jungen und Mädchen ein wohliges Gefühl von Geborgenheit in ihrer neuen Heimat vermitteln.

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Frauen aus den Nähgruppen sowie die Kinder Aljan (4, links) und Kijan (5) zeigen die rund 120 Kuscheldecken für Flüchtlingskinder.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Die Idee zu diesem Projekt stammt aus der Schweiz – "Mini-Decki" heißt ins Hochdeutsche übersetzt "meine Decke". Auf Initiative von Quartiersmanagerin Kaja Tippenhauer schlossen sich im Sommer mehrere Gruppen dieser Idee an und erklärten sich bereit, Kuscheldecken für Flüchtlingskinder zu nähen.

Zu diesen Gruppen gehören unter anderem der Internationale Kulturverein, die freikirchliche Hoffnungsgemeinde, der Bildungsverein Stemmer Spatzen und das Quartiersmanagement an der Goethestraße. "Aber auch viele Einzelpersonen haben die Aktion unterstützt", erläutert Kaja Tippenhauer.

Aus gespendeten Stoffen, wie zum Beispiel ausrangierte Bettbezüge, entstanden die neuen Kuscheldecken. Geldspenden insbesondere des Internationalen Frauentreffs ermöglichten den Kauf der Inletts.

"Dabei haben die Frauen viele tolle Einzelstücke genäht. Einfach klasse", sagt Kaja Tippenhauer.

Nach Abschluss der Nähaktion kümmern sich die städtischen Flüchtlingssozialarbeiterinnen Karima Köhler und Andrea Dräger um die direkte Weitergabe der Decken an die Kinder. Laut Dräger leben derzeit etwa 75 Flüchtlingskinder im Alter unter sechs Jahren und 100 Kinder im Alter bis zu zehn Jahren in Barsinghausen.

"Bei Bedarf können wir noch einige Mini-Deckis nachnähen", betont Kaja Tippenhauer.

Von Frank Hermann

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