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Freiwillige starten ihren Dienst

Barsinghausen Freiwillige starten ihren Dienst

So viele waren es noch nie: Erstmals haben fünf Schulabsolventen gleichzeitig ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Handballverein Barsinghausen (HVB) - in Kooperation mit den Barsinghäuser Schulen und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) - begonnen.

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HVB-Jugendvorsitzender Gerd Köhler (rechts) begrüßt mit Janick Schulze, Lukas Schieb, Florian Schart und Pia Seifried vier der fünf neuen FSJ-Absolventen, die das Handballtraining unterstützen und zudem in Schulen oder im Krankentransportdienst eingesetzt sind.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. „Ich würde später gern etwas in Richtung Sport machen - was genau, weiß ich aber noch nicht“, sagt der 17-jährige Lukas Schieb. Daher diene das Jahr beim HVB der Überbrückung und Orientierung. Wie die vier übrigen FSJler ist er vier Stunden wöchentlich im Training der Minis und Maxis sowie der E- und D-Jugend eingesetzt und begleitet die Kinder am Wochenende auch zu Spielen. Zusätzlich unterstützt er in 30 Wochenstunden die Lehrer unter anderem am Hannah-Arendt-Gymnasium und der Goetheschule (KGS) im Sport- und Schwimmunterricht und betreut den Freizeitbereich mit.

Die Begleitung des Sportunterrichts sowie die Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung in der Grundschule Groß Munzel und der KGS zählen zu den Aufgaben von Pia Seyfried. „Ich habe schon oft mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und nutze das Jahr zur Orientierung“, sagt die 18-Jährige. „Es macht sehr viel Spaß“, hat sie bereits in den ersten Tagen festgestellt. Schnell fielen ihr aber auch deutliche Unterschiede bei den jüngeren und älteren Schülern auf. „In der Grundschule muss ich den Kindern manchmal etwas mehrfach sagen, bis sie es machen“, sagt Seyfried.

Erfahrungen sammeln und seine Persönlichkeit weiter entwickeln - dieses Ziel hat sich Florian Schieb für sein FSJ gesetzt. „Aber ich möchte auch in das Vereinsleben hineinschnuppern und schauen, wie das alles funktioniert“, sagt der 18-Jährige, der zusätzlich zum HVB auch im Schulzentrum am Spalterhals und der Astrid-Lindgren-Schule arbeitet. Und während auch Maximilian Schulze in Schulen eingesetzt ist, ist Janick Schulze als Begleiter im Krankentransportdienst des ASB als neuem Kooperationspartner unterwegs.

„In der Regel hatten wir immer einen oder zwei FSJler“, erläutert HVB-Jugendvorsitzender Gerd Köhler die Hintergründe. Daher sei es in diesem Jahr eine Herausforderung gewesen, den Wunsch der 17- und 18-Jährigen zum Freiwilligendienst, den der Verein seit acht Jahren anbietet, zu ermöglichen und sie nach der Zusage der Landesschulbehörde auf die Schulen zu verteilen.

„Ich bin den Schulleitungen sehr dankbar, dass wir diese 120 Stunden gewährleistet bekommen haben“, sagt Köhler. Die Schulen finanzieren die Vergütung der FSJler in Höhe von monatlich rund 300 Euro aus ihren Budgets zum Teil mit, ebenso der ASB, den Köhler als Kooperationspartner für die fünfte FSJ-Stelle gewann.

Von Carsten Fricke

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