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Freunde erinnern an Hannes Meinhard

Barsinghausen Freunde erinnern an Hannes Meinhard

In einer Trauerfeier in der Petruskirche haben rund 100 Besucher am Freitagnachmittag des im Juli verstorbenen Eisenbildhauers Hannes Meinhard gedacht. Kunstvereinsvorsitzender Friedrich Holtiegel dankte für die große Anteilnahme und Unterstützung, die der Verein bei der Gestaltung des Gottesdienstes und des anschließenden Empfangs erfahren habe.

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Ein Bild des verstorbenen Hannes Meinhard, Barsinghausens überregional wohl renommiertestem Künstler, steht am Altar der Petruskirche.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. „Ich finde das großartig, denn das zeigt das Netzwerk, das Hannes sich in seinem Leben aufgebaut hat“, sagte Holtiegel. Der im Alter von 79 Jahren gestorbene Meinhard hat keine Hinterbliebenen, doch er habe viele Freunde und Bewunderer. „Er hat einige auch verschreckt, weil er sehr abrupt und barsch sein konnte“, räumte Holtiegel ein. Für ihn als Kunstvereinsvorsitzenden sei er aber stets ein wichtiger Ratgeber gewesen.

„Er hat vom Rang durchaus internationale Bedeutung“, befand Kurt Märzhauser, ehemaliger Galerist Meinhards aus Wunstorf. Der Eisenplastiker aus Bantorf sei jedoch kein schulbildender Künstler, sondern ein Außenseiter gewesen, der nie mit einer Gruppe von Künstlern, sondern stets für sich allein gearbeitet habe. „Was ihn von vielen anderen Künstlern unterscheidet, ist, dass er ein Gesamtkunstwerk geschaffen hat“, betonte Märzhauser. Bei aller Vielfalt und Diversität seines Schaffens passten seine Werke zusammen, meinte er.

Als gläubiger Mensch habe sich Hannes Meinhard auch sehr mit dem Kreuz als Symbol auseinandergesetzt, sagte Pastor Friedhelm Feldkamp in seiner Predigt. „Er hat nie viele Worte gemacht, er hatte Ecken und Kanten, er konnte beeindrucken, aber auch ermüden mit seiner Auseinandersetzung mit dem Leben – aber er hat immer Freude daran gehabt“, erinnerte er an den Verstorbenen.
Barsinghausens überregional wohl bedeutendster Künstler soll nun in einem Ehrengrab der Stadt Barsinghausen auf dem Waldfriedhof beigesetzt werden. Die Details werden in den nächsten Tagen geklärt.

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Von Carsten Fricke

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