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Friedwald-Projekt bleibt umstritten

Barsinghausen Friedwald-Projekt bleibt umstritten

Auf ein geteiltes Echo stößt weiterhin das Vorhaben, einen sogenannten Ruhe- oder Friedwald für Urnenbestattungen im Barsinghäuser Deister zu schaffen.

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Wilhelm Giesecke (Zweiter von rechts), Vorsitzender der Forstinteressentenschaft, erläutert bei einer Ortsbesichtigung den möglichen Standort eines Friedwaldes im Deister oberhalb der Bullerbachstraße.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Bei einer Ortsbesichtigung auf einer möglichen Grabfläche im Wald der Forstinteressentenschaft Barsinghausen-Altenhof oberhalb der Bullerbachstraße haben sich Freitagnachmittag erneut Befürworter und Gegner dieses Projektes zu Wort gemeldet.

„Wir haben ein großes Verständnis dafür, dass sich viele Bürger einen Friedwald in Barsinghausen wünschen, um dort später begraben zu werden“, betonte Bernhard Klockow, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion, gestern bei der Besichtigung auf Initiative seiner Partei. Allerdings seien auch noch viele Fragen ungeklärt - insbesondere zur Trägerschaft und zum geeigneten Standort. Klockow selbst favorisiert eine private Trägerschaft. Bei der Stadt als Betreiberin sei mit einem deutlich höheren Aufwand und darum auch mit höheren Kosten zu rechnen.

Als mögliche Standorte seien bislang vor allem die Fläche der Forstinteressentenschaft sowie eine Fläche der Klosterforst südlich des Egestorfer Kirchweges in die Diskussion gebracht worden. Bei den Ratsfraktionen ließen sich bislang noch keine eindeutigen Meinungsbilder erkennen. Anlieger der Bullerbachstraße sprachen sich erneut gegen einen Friedwald im Interessentenforst oberhalb ihrer Wohnstraße aus. Dort seien die Voraussetzungen für solch ein Projekt nicht gegeben.

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