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Fußgängerzone nimmt Gestalt an

Barsinghausen Fußgängerzone nimmt Gestalt an

Zuletzt ist alles ganz schnell gegangen: Knapp zwei Wochen vor dem Barsinghäuser Stadtfest ist der erste Bauabschnitt der neu gestalteten Fußgängerzone fertiggestellt worden. Die Baustelle ist inzwischen geräumt und abgenommen.

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Ein Band aus Betonsteinpflaster gliedert die Fußgängerzone optisch ganz neu. Auf der runden Fläche rechts im Vordergrund wird im Herbst ein Spielgerät montiert.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. „Die Marktstraße sieht gut aus“, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. „Sie kommt mir jetzt viel breiter vor als zuvor.“ Die prägnanteste Veränderung markiert das breite Band aus hellem Betonsteinpflaster in der Straßenmitte. „Die optische Wirkung ist so, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt Dettmann. Er spart nicht mit Lob für die ausführende Baufirma Rasche. „Die Qualität der Arbeit ist sehr gut.“ Probleme und Behinderungen für die Geschäftsleute seien minimiert worden, auch dank des Einsatzes von Polier Christian Tiemeier, der immer ansprechbar gewesen sei.

Ein kleineres Problem besteht zurzeit noch am Übergang zwischen dem neuen und dem alten Pflaster unweit des Europaplatzes. Bei Regen bleibt dort Wasser stehen. „Wir werden einen Ablauf schaffen“, kündigt Dettmann an. Im zweiten Bauabschnitt, der nach dem Stadtfest beginnt, will die Stadtverwaltung die Verkehrsführung im Baustellenbereich verändern. „Die war mit drei Abschnitten teilweise etwas eng und unübersichtlich“, sagt der Fachdienstleiter. Künftig soll die Fußgängerzone im Arbeitsbereich längs geteilt werden - jeweils auf einer Seite wird gebaut, während auf der anderen Seite Platz für die Passanten bleibt.

Interview: „Stadt ist auf gutem Weg“

Der ehemalige Stadtdirektor Horst Künnmann (72) hat als Baustellenkümmerer im Auftrag der IG Stadtmarketing zwischen Baufirma, Anliegern und Stadtverwaltung vermittelt. Andreas Kannegießer hat mit ihm gesprochen.

Was halten Sie von der neu gestalteten Fußgängerzone?
Mir gefällt sie gut. Wir werden nach der Fertigstellung einen sehr schönen Innenstadtbereich haben. Die Stadt Barsinghausen ist damit auf einem richtigen und guten Weg.

Wie fällt Ihre Bilanz des ersten Bauabschnitts aus?
Rundum positiv. Alle Beteiligten haben bei Problemen schnell und flexibel reagiert. Das hat viel Druck rausgenommen. Auch die Geschäftsleute haben jederzeit konstruktiv mitgearbeitet.

Hat sich die Funktion eines Baustellenkümmerers bewährt?
Unbedingt. Es ist wichtig, dass jemand vor Ort jederzeit ansprechbar ist und handeln kann. Das ist mir wegen alter Kontakte leicht gefallen. Die Funktion wird auch im nächsten Bauabschnitt wieder besetzt. Ich selbst mache aber nicht weiter. Mein eigener Zeitplan war von vornherein auf den ersten Abschnitt begrenzt.

Von Andreas Kannegiesser

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