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Gegen Hundekot: FDP will Beutelspender in der City

Barsinghausen Gegen Hundekot: FDP will Beutelspender in der City

Die FDP-Ratsfraktion macht mobil gegen Hundekot. Weil in vielen stark frequentierten Bereichen im Stadtgebiet Hundehaufen ein ganz alltägliches Ärgernis sind, fordern die Freidemokraten nun ein Konzept von der Verwaltung, wie Freiflächen saubergehalten werden können.

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Da liegt das Problem: Schulelternratsvorsitzende Daniela Finnigan zeigt auf einen Hundehaufen auf der Grünfläche zwischen Mont-Saint-Aignan-Platz und Wilhelm-Stedler-Schule. Mit dabei sind die FDP-Ratsherren Fred Wellhausen (links) und Bernhard Klockow.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die FDP hat angeregt, dass im Stadtgebiet zunächst bis zu zehn Beutelspender mit integriertem Abfalleimer für Hundekot aufgestellt werden sollen. Die Partei wünscht sich zudem eine Prüfung, wo Auslaufflächen für Hunde ausgewiesen werden könnten.

Einer der beliebtesten Anlaufpunkte für Gassigeher in der City ist offenbar die Grünfläche zwischen dem Mont-Saint-Aignan-Platz und der Wilhelm-Stedler-Schule. Wer den Blick schweifen lässt, entdeckt sofort mehrere Hundehaufen auf dem mit Gras und Bäumen bewachsenen Areal. "Die Kinder gehen quer über die Wiese. Dass hier so viel Hundekot liegt, ist nicht schön", sagte Schulelternratsvorsitzende Daniela Finnigan am Dienstag bei einem Ortstermin. "Das ist ein Problem, das die Schule betrifft."

FDP-Fraktionsvorsitzender Bernhard Klockow betonte, dass der Vorstoß seiner Partei nicht gegen Hundebesitzer gerichtet sei. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung habe die Stadt die Hundesteuer deutlich erhöht und nehme inzwischen rund 250.000 Euro jährlich aus dieser Steuer ein. Angebote für Hundehalter gebe es dagegen nicht. "Ein Motivationsschub muss sein", sagte Klockow. Verweise auf die Verpflichtung von Hundehaltern, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu beseitigen, seien allein wenig erfolversprechend. "Wir sind als Politiker gefordert und müssen sehen, wie wir das Problem in den Griff kriegen", sagte der Freidemokrat. Deshalb sei es angezeigt, Hilfen für die Sauberhaltung anzubieten.

Beutelspender mit Abfalleimern könnten nach Auffassung der FDP beispielsweise auch am Ziegenteich, im Bereich Goethestraße/ Gerhart-Hauptmann-Straße und am Stollenbachweg aufgestellt werden. Die FDP betonte bei dem Ortstermin, dass sie eine Lösung des Hundekotproblems für dringend geboten halte. "Die Hinterlassenschaften sind nicht nur unschön, sondern können auch gesundheitsgefährdend sein", sagte Ratsherr Fred Wellhausen.

Von Andreas Kannegießer

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