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Gehweg vor der Post ist eine Stolperfalle

Barsinghausen Gehweg vor der Post ist eine Stolperfalle

Kippelnde, gebrochene und sogar gänzlich fehlende Gehwegplatten – die Situation für Fußgänger vor der Postfiliale an der Poststraße ist für viele Bürger ein Ärgernis. Die Stadtverwaltung und die Barsinghäuser Stadtwerke, denen das Gebäude gehört, sind sich uneinig, wer für die Beseitigung der Schäden verantwortlich ist.

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Gisela Liermann zeigt auf einen der besonders stark beschädigten Bereiche im Gehweg vor der Post.

Quelle: Mirko Haendel

Barsinghausen. Das Postgebäude ist vor mehr als 30 Jahren gebaut worden. Für die Instandhaltung des Vorplatzes ist seitdem offenbar wenig unternommen worden. Die Folge: Die Waschbetonplatten liegen teilweise locker in ihrem Bett und wackeln, wenn man einen Fuß auf sie setzt. Dort, wo sie – oft bereits vor Jahren – gebrochen und zerbröselt waren, wurden sie entfernt. Die so entstandenen Lücken im Pflaster sind mit einem wassergebundenen Mineralgemisch provisorisch aufgefüllt worden. Diese Löcher liegen mittlerweile niedriger als das verbliebene Pflaster. Die teils zentimeterhohen Kanten drohen zu Stolperfallen zu werden.

Was für jüngere Menschen ein optisches Ärgernis darstellt, kann für Senioren und gehbehinderte Menschen sogar gefährlich werden. Gisela Liermann aus Barsinghausen ist beim Gehen auf einen Stock angewiesen. Sie setzt jeden Fuß langsam und ganz bewusst. „Ich verstehe nicht, dass das Ganze nicht repariert wird. Dass es hier seit Jahren so aussieht, ist eine Ungeheuerlichkeit und regt mich wirklich auf“, sagt Liermann. Ausgerechnet auf dem Behindertenparkplatz ist der Bodenbelag in einem noch schlimmeren Zustand. Hier liegen zwar noch alle Platten, jedoch wackeln diese bei jeder Belastung gefährlich hin und her. In den ausgespülten Fugen können Gehhilfen stecken bleiben.

Wer ist zuständig für die Sanierung? Ist der Bereich vor der Postfiliale ein öffentlicher Gehweg, muss die Stadt Barsinghausen die fachgerechte Reparatur veranlassen und bezahlen. Gehört der Bereich zum Grundstück, auf dem das Postgebäude steht, wäre es Sache der Stadtwerke, den Plattenweg zu sanieren. Beide Seiten scheinen sich allerdings nicht einig zu sein, wer zuständig ist. „Damit haben wir nichts zu tun. Der Weg gehört zum Gebäude und somit den Stadtwerken“, sagt der städtische Baudirektor Tobias Fischer. Torsten Holzhausen, Betriebsleiter der Stadtentwässerung bei den Stadtwerken, sagt indes: „Nein, der Gehweg ist städtisch, das wurde bereits vor einem halben Jahr in einem Gespräch mit der Stadt geklärt.“ Holzhausen betont aber, dass das Problem sicher kurzfristig behoben und das Pflaster hoffentlich noch in diesem Jahr repariert werde. „Allerdings nur, wenn wir zu dem Zeitpunkt keinen Frost haben“, schränkt er ein.

Von Mirko Haendel

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