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Georg Robra offiziell verabschiedet

Barsinghausen Georg Robra offiziell verabschiedet

Erster Stadtrat Georg Robra ist am Donnerstag im Rathaus von Bürgermeister Marc Lahmann offiziell verabschiedet worden. Robra sei bei den Bürgern und in der Verwaltung sehr gut angekommen und habe in Barsinghausen viel bewirkt, betonte Lahmann.

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Abschied vom Ersten Stadtrat (von links): Andreas Hartig, Marc Lahmann, Peter Messing, Georg Robra, Bernhard Klockow, Tobias Fischer, Roland Zieseniß und Dieter Engelke

Quelle: Jörg Rocktäschel

Barsinghausen. So sei es dem Ersten Stadtrat gelungen, bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen Lösungen zu finden, die möglichst geringe Auswirkungen für die Bevölkerung haben. Robra habe oft „quergedacht“. In der Zeit seines Wirkens seien 60 neue Betreuungsplätze im Kita-Bereich geschaffen worden, und er habe die Idee zu der Vereinbarung mit dem Kita-Stadtelternrat gehabt, wie künftig bei Streiks vorgegangen werden soll.
Auch die vorbildliche Schaffung von Not-Betreuungsplätzen sei sein Werk gewesen. Baudirektor Tobias Fischer, der bis ein Nachfolger gefunden ist, Robras Aufgaben übernehmen wird, bezeichnete diesen als kollegialen und erfrischenden Volltreffer.
Bernhard Klockow, FDP-Fraktionsvorsitzender, hob hervor: „Er hat die Verkrampfungen zwischen den Blöcken im Rat aufgebrochen. Das Miteinander ist anders geworden. Das war früher oft seht ätzend.“ Peter Messing, Fraktionsvorsitzender der SPD ergänzte: „Er war eine integrative Kraft. Wir sind traurig, dass er geht.“ Andreas Hartig (Gründe) sprach von hoher Wertschätzung, „es war gut mit ihm zu arbeiten.“ CDU-Fraktionsvorsitzender Roland Zieseniß lobte, dass Robra sein Amt auch als repräsentative Aufgabe verstand: „Er ist auf die Bürger aktiv zugegangen.“ Stadtbrandmeister Dieter Engelke betonte, dass sich der Erste Stadtrat schnell und mit viel Sachverstand um die Belange der Feuerwehr gekümmert habe.
„Es war gut nach Barsinghausen zu kommen, aber auch die richtige Entscheidung, nun nach Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen zu gehen, wegen meiner Kinder“, sagte Robra. Er gehe mit einem Gefühl der Dankbarkeit. Er habe sein Amt nicht als Solo-Veranstaltung gesehen, sondern als Mannschaftsaufgabe: „Ich wollte redlich sein.“ Die Einigkeit im Rat, der ihm diesen Start ermöglichte, sowie die engen Kontakte zu den Bürgern und dem guten Team in der Verwaltung habe ihm die Arbeit sehr erleichtert. „Ich verabschiede mich mit einem herzlichen Glück auf.“

Sein letzter Arbeitstag ist am 27. September. Die Stadt hat gemäß Ratsbeschluss eine Beraterfirma beauftragt, geeignete Kandidaten oder Kandidatinnen für die Nachfolge von Georg Robra zu finden. Drei Firmen haben sich um die Aufgabe bemüht. Die Ausschreibung für das Amt des Ersten Stadtrats oder einer Stadträtin endet am 18. Oktober. Anschließend werden sich die von der Firma favorisierten Bewerber vorstellen. Wer das Amt erhält, darüber wird der neu gewählte Rat der Stadt entscheiden.

Von Jörg Rocktäschel

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