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Geschäfte locken mit Rabatten

Barsinghausen Geschäfte locken mit Rabatten

In vielen Geschäften purzeln wieder die Preise für Sommerartikel. Einen Ansturm der Kunden auf die reduzierte Ware gibt es nach Ansicht vieler Händler und Kunden aber heute nicht mehr. 

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Karla Körwer (links) und Claudia Bargmann stellen einen Kleiderständer mit reduzierter Sommerware vor das Modegeschäft Stilecht.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. „Der Sommer ist ja nun da, von daher wird das auch gut angenommen“, sagt Christiane Tebbe, die mit ihrem Mann Ulrich das Schuhaus Tebbe in der Marktstraße betreibt. „Alle offenen Schuhe wie Sandalen, Flip-Flops und Pantoletten laufen besonders gut“, berichtet Ulrich Tebbe. „Und der Verkauf ist natürlich auch wichtig, damit wir Platz schaffen für unsere Herbstmode“, ergänzt er. Die Umsätze seien vergleichbar mit den Vorjahren, er sei zufrieden.

„Durch das warme Wetter werden bei uns im Moment vor allem sommerliche Kleider, kurze Hosen und Tops ohne Arm gekauft“, sagt Sylvia Homeier, Inhaberin des Modegeschäfts Silecht in der Breiten Straße. Allerdings warteten die Kunden heute nicht mehr so sehr auf Rabatte, sondern kauften nach Bedarf ein. Dazu trage bei, dass es nach dem Aus des Rabattgesetzes und damit auch des reglementierten Sommerschlussverkaufs in allen Geschäften das ganze Jahr über Rabattaktionen gebe. „Wenn Ware bei uns länger als acht Wochen liegt, wird sie reduziert“, sagt Homeier. Mode für die nächste Saison einzulagern rechne sich nicht. „Nächstes Jahr sind Farben und Schnitte schon wieder anders.“

Für Georg Keil, Inhaber von Sport-Keil im City-Center, spielt der Schlussverkauf insgesamt eine geringere Rolle. Spezielle Badekleidung wie Badeshorts und Bikinis seien durchaus gefragt, doch andere Badekleidung verkaufe er das gesamte Jahr über. Sommerartikel machten nur einen geringen Teil seines Sortiments aus. Bedeutender sei der Verkauf von Fanartikeln, besonders von Trikots der Vorsaison, etwa von Hannover 96 und Bayern München, die nun reduziert angeboten werden.

Auch für Kunden hat der Schlussverkauf offenbar an Bedeutung verloren. „Ich achte da gar nicht drauf und gehe auch nicht gezielt los“, sagt Christina Fricke aus Bantorf. Spontan habe sie sich mit ihrem Sohn Niclas (9) zum Kauf zweier Taucherbrillen mit Schnorchel entschieden, die nun um 25 Prozent reduziert waren.

„Ich ziehe nicht zum Schlussverkauf los“, sagt auch Erna Neff. Beim Kauf von Turnschuhen für ihre Enkeltochter Moana (6) konnte sich die Barsinghäuserin dennoch über 20 Prozent Rabatt freuen.

Ähnlich erging es Gudrun Wöltje. „Das war ein Gelegenheitskauf auf Anregung meines Bruders“, erzählt die Gehrdenerin, als sie die Filiale der Modekette Gina Laura mit einer Tüte voll Blusen und Halstüchern verlässt. „Bei der Hälfte der Blusen habe ich 50 Prozent Rabatt bekommen.“ Der Preisnachlass habe bei der Kaufentscheidung aber eine geringe Rolle gespielt. „Mein Bruder hat mich einfach gut beraten“, sagt Wöltje.

Von Carsten Fricke

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