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Gewerkschaft ruft zu Solidarität auf

Barsinghausen Gewerkschaft ruft zu Solidarität auf

Das Thema Solidarität hat in diesem Jahr die traditionelle Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Barsinghausen bestimmt. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich am Sonntagmittag rund 150 Menschen auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz.

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Pia Pachauer von der IG Metall fordert auf der Barsinghäuser Maikundgebung eine Anhebung des Spitzensteuersatzes.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. DGB-Ortsverbandsvorsitzender Michael Pöllath beschwor in seiner Rede die Solidarität aller arbeitenden Menschen, aber auch die Solidarität zwischen den Generationen und mit Flüchtlingen. Pöllath lobte den breiten Konsens, den es in Barsinghausen rund um die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen gebe. „Ich bin stolz, hier zu wohnen“, sagte er und würdigte ausdrücklich auch die Verwaltung für ihre gute und engagierte Arbeit in diesem Bereich.

Bürgermeister Marc Lahmann bedankte sich in seinem Grußwort ebenso für das Engagement der vielen Initiativen, die sich um Zuwanderer kümmern. „Die Flüchtlingssituation stellt uns vor große Aufgaben, die wir nur gemeinsam lösen können“, sagte Lahmann und forderte Anstrengungen besonders zur Qualifizierung der Migranten.

Als Hauptrednerin sprach IG-Metall-Bevollmächtigte Pia Pachauer zu den Kundgebungsbesuchern. Sie forderte eine Anhebung des Spitzensteuersatzes in Deutschland auf 49 Prozent und die Wiedereinführung der Vermögensteuer. „Reiche müssen mehr für die Gesellschaft und den Staat zahlen“, forderte Pachauer und kritisierte zugleich die gewaltigen Einkommensunterschiede: „Ist es zu vertreten, dass Vorstände von Dax-Unternehmen im Schnitt in einer Stunde mehr verdienen als viele Barsinghäuser im Monat?“, fragte sie.

Die Gewerkschafterin bezeichnete die stetige Absenkung der Alterseinkommen in den kommenden Jahren als „tickende Zeitbombe“. Die Politiker, die das beschlossen hätten, „haben keine Ahnung von der tatsächlichen Belastung in den Betrieben“, sagte Pachauer. „Die Gewerkschaften werden niemals ihren Frieden machen mit der Rente mit 67.“

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Von Andreas Kannegießer

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