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Göxer gedenken der Deutschen Einheit

Göxe Göxer gedenken der Deutschen Einheit

Auch 27 Jahre nach der Deutschen Einheit hält der kleine CDU-Ortsverband Göxe die Erinnerung an dieses historische Ereignis wach. Unter dem Glockenturm in der Göxer Ortsmitte haben die Christdemokraten am Dienstag wieder eine Gedenkfeier ausgerichtet. Es ist die einzige im Calenberger Land.

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Gedenken am Göxer Einheitsstein (von links): der stellvertretende Bürgermeister Max Matthiesen, die CDU-Ratsmitglieder Monika Senft und Bernd-Konrad Bohrßen und Göxes CDU-Vorsitzender Dietmar Senft.

Quelle: Andreas Kannegießer

Göxe. Seit 1991 steht neben dem Göxer Glockenturm der Einheitsstein - ein mit dem Datum und dem Anlass gravierter Findling. Dazu haben die Göxer eine Eiche gepflanzt, die sich mittlerweile prächtig entwickelt hat.

Vor rund 50 Gästen - darunter einige auch aus anderen Ortsteilen - bekräftigte CDU-Ortsverbandsvorsitzender Dietmar Senft die Bedeutung des Feiertages. "Es ist wichtig, dass dieser Tag nicht vergessen wird", sagte er. Die Festansprache hielt der stellvertretende Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Max Matthiesen. Er erinnerte daran, dass der Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs "weit reichende Folgen für Deutschland, Europa und die Welt" gehabt habe. Trennendes zwischen Völkern sei weggefallen, und die Folge seien wirtschaftlicher Aufschwung, sozialer Fortschritt und die Ausdehnung von EU und Nato weit nach Osten gewesen, erinnerte Matthiesen. "Und das alles geschah friedlich." Inzwischen habe er aber das Gefühl, dass es wieder Menschen im Osten gebe, "die auf politisch-wirtschaftliche Stabilität pfeifen und aus dem Entstehen totalitärer Herrschaftsformen wie des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur in der DDR nichts gelernt haben", meinte der Christdemokrat.  Die offene demokratische Gesellschaft sei ein sehr hohes Gut, das das Interesse aller Bürger verlange. "Dafür müssen wir wieder kämpfen", forderte er.

Matthiesen schilderte eigene Erfahrungen von Besuchen in der damaligen DDR und äußerte Befremden darüber, dass in den fünf neuen Bundesländern "extreme Parteien wieder so viel Zuspruch finden". Rechtsstaat, Demokratie, politische Stabilität, Wohlstand und ein leistungsfähiger Sozialstaat seien "existenzielle Güter", betonte der stellvertretende Bürgermeister. Nicht alles aber gehe von selbst. "Jeder einzelne ist verantwortlich. Wir dürfen das große Geschenk der friedlichen Wiedervereinigung nicht verspielen", appellierte Matthiesen. Deutschland müsse seiner Verantwortung für sich selbst, für die EU und für die Welt gerecht werden. Im Anschluss an das Gedenken am Einheitsstein setzten die Göxer die Feier mit einem Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus fort.

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Von Andreas Kannegießer

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