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Goodbye Goethe: Abschied an der KGS

Barsinghausen Goodbye Goethe: Abschied an der KGS

Am nächsten Freitag werden an der Goetheschule KGS Barsinghausen die Abschlusszeugnisse vergeben, am Montagabend haben Schüler des Wahlpflichtkurses Darstellendes Spiel ihre Abschiedsvorstellung gegeben.

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Das Stück „Goodbye Goethe“ ist vorbei. Die KGS-Schüler des Fachs Darstellendes Spiel sagen ausgelassen Tschüss.

Quelle: Jörg Rocktäschel

Barsinghausen. „Goodbye Goethe“ hieß das Stück, in das sie Elemente von fünf Aufführungen aus den vergangenen sechs Jahren eingebaut haben. Verbunden wurden die Einzelszenen durch Auftritte von Johann Wolfgang von Goethe. Linus Hancke gab den Dichterfürsten, der bekanntlich auch gezeichnet und gemalt hat. Gestellte Gemälde - der überdimensionale Rahmen stand rechts der Bühne - waren stets der Einstieg in das jeweilige Stück.

Die Mischung war abwechslungsreich - von der Klassik zur Moderne. Und, gleich aus welcher Zeit die Stücke stammten, nah am Leben der Schüler. Von Romeo und Julia bis zu dem Stück „Verborgene Momente des Glücks“, Tod, unerwartete Scheidung, unerfüllte Liebe. „Große Teile haben die Schüler selbst geschrieben“, sagt ihre Lehrerin Jutta Dahle. Für sie war es als Leiterin des Fachs ebenfalls ein Abschied. Dahle geht im Februar 2016 in Pension. Das Fach nur für ein halbes Jahr zu übernehmen, sei nicht sinnvoll.

Bei der Aufführung war sie im Hintergrund mit vollen Einsatz dabei. Sie gab Zeichen für den Einsatz der Musik und der Lichtspots, und sie tanzte in der dunklen Aula mit, wenn auf der Bühne getanzt wurde.

Am Ende war sie stolz auf die Leistung ihrer Schützlinge und konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Das Lob und die Blumen von Schulleiter René Ehrhardt nahm sie noch tapfer entgegen. Doch als die Schüler danke für die schöne Zeit sagten, war es mit der Beherrschung vorbei. Viele Umarmungen folgten. „Sie ist eine tolle Lehrerin. Sie hat uns immer angetrieben und uns viel für den Lebensweg mitgegeben“, sagte Schüler Dustin Menschner. Dahle gab das Kompliment zurück: „Es war schön mitzuerleben, wie die Schüler sich entwickelt haben.“

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