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Große Platznot im DRK-Shop

Barsinghausen Große Platznot im DRK-Shop

Die zurzeit nicht genutzten Container am Rathaus II könnten dem DRK-Shop als Lagerraum zur Verfügung gestellt werden. Das schlägt die CDU-Ortsvereinsvorsitzende Jennifer Gäfke vor. Der Platzmangel dort ist seit langem bekannt und war Anlass für die CDU, sich ein Bild von der Situation zu machen.

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Kein Platz mehr: Waltraud Schmidt, Annegret Ronschke und Allmuth Stark sortieren Kleidungsstücke für den DRK-Shop im Rathaus II.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Mit der steigenden Anzahl von Flüchtlingen sei die Spendenbereitschaft der Barsinghäuser noch stärker angestiegen, bestätigen der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Barsinghausen, Patrick Ploberger, und seine Stellvertreterin Annegret Ronschke. Die Folge daraus, es wurde noch enger.
„Wir müssen die Ware sortieren und vernünftig lagern können, bevor wir sie anbieten“, sagte Waltraud Schmidt vom DRK-Team, die während des Politikerbesuchs mit Allmuth Stark die Kunden des Shops betreute.
18 ehrenamtliche Helferinnen sowie ein Mann sind es, die sich mit unterschiedlichem Zeitaufwand abwechselnd um die bis zu 80 Kunden am Tag kümmern. Angeboten werden im Shop zu geringen Preisen Kleidung und Haushaltswaren. Asylbewerber und Bezieher von Arbeitslosengeld II erhalten zudem 50 Prozent Rabatt. Neu angekommene Flüchtlinge erhalten, wie vom Amt vorgeschrieben, eine Gratis-Erstausstattung.

„Der Einsatz der Helferinnen ist gewaltig“, urteilt der CDU-Landtagsabgeordnete Max Matthiesen: „Die Stadt müsste eigentlich springen, wenn das DRK einen Wunsch hat und vernünftige Rahmenbedingungen schaffen.“
196 Neukunden hat der Shop in den vergangenen Tagen aufgenommen. „Viele sprechen weder Deutsch noch Englisch“, sagt Allmuth Stark. Die Menschen bringen nicht nur ihre Berechtigungscheine für die Erstausstattung mit, sondern alles, was sie an Zetteln erhalten haben: „Sie wissen gar nicht, was da drauf steht.“ Wenn es mit der Verständigung überhaupt nicht funktioniert, rufen Stark oder ihre Kolleginnen in den Raum: „Wer kann Arabisch“? Einer helfe fast immer.

Von Jörg Rocktäschel

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