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Großes Interesse an neuer Flüchtlingsunterkunft

Kirchdorf Großes Interesse an neuer Flüchtlingsunterkunft

Mit einem Tag der offenen Tür hat die Stadtverwaltung am Freitag die Flüchtlingsunterkunft an der Einsteinstraße der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr als 100 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich auf dem Gelände am Deisterrand umzusehen und einige Musterwohnungen in den beiden zweigeschossigen Gebäuden zu inspizieren.

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Erster Stadtrat Thomas Wolf begrüßt die Besucher beim Tag der offenen Tür in der Unterkunft an der Einsteinstraße.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. Die Reaktionen waren allgemein positiv: Es gab viel Lob für die hellen Räume und die aufwendig gestalteten Außenanlagen – unter anderem mit Tischtennisplatten und Basketballkörben.

In der Gemeinschaftsunterkunft gibt es Drei- und Fünfzimmer-Appartements, die jeweils zwischen 58 und 80 Quadratmeter groß sind. Die Schlafräume messen jeweils ungefähr elf Quadratmeter und sind um einen Gemeinschaftsraum mit Küchenzeile herumgruppiert. Die Stadt wird in den meisten Räumen nach derzeitigem Stand nur jeweils eine Person einquartieren. „Das hängt davon ab, ob es sich um Einzelpersonen oder Familien handelt“, erläuterten die beiden Flüchtlingsbetreuerinnen Andrea Dräger und Karima Köhler. Nach den Worten von Sozial-Fachdienstleiterin Heide Heyerhorst sollen die ersten Bewohner Mitte April in die Unterkunft an der Einsteinstraße einziehen.

Insgesamt bietet der von der Region Hannover für rund 4,5 Millionen Euro errichtete Gebäudekomplex Platz für maximal 116 Zuwanderer. Außer dem städtischen Betreuerteam gibt es auch einen Hausmeisterservice und einen rund um die Uhr präsenten Wachdienst für die Einrichtung.

Erster Stadtrat Thomas Wolf begrüßte die Gäste und berichtete, dass die Stadt Barsinghausen derzeit 680 Plätze für Flüchtlinge in Unterkünften vorhalte. „Wir überlegen, Kapazitäten abzubauen“, sagte Wolf, verwies aber zugleich auf die derzeit wieder steigenden Flüchtlingszahlen über die Mittelmeerroute. „Ich wünsche mir, dass wir in einigen Jahren solche Unterkünfte nicht mehr brauchen werden“, betonte der Erste Stadtrat. Verwaltung und Politik halten dann an der Einsteinstraße die Unterbringung von Menschen für denkbar, die auf dem freien Wohnungsmarkt nicht zum Zuge kommen.

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Fotostrecke Barsinghausen: Großes Interesse an neuer Flüchtlingsunterkunft

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Von Andreas Kannegießer

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