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Grüne wollen die Inklusion vorantreiben

Barsinghausen Grüne wollen die Inklusion vorantreiben

Ein „inklusives Barsinghausen“ will der Ortsverband Die Grünen/Bündnis 90 erreichen. Eine inklusive Gesellschaft als selbstverständliche Ressource in einer Kommune wird am Ende für alle hier lebenden Menschen viele Vorteile bringen“, ist die Behindertenbeauftragte Hannelore Heidecke überzeugt.

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Wollen die Inklusion vorantreiben (von links): Ilse Saile, Hannelore Heidecke und Susanne Held.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Ein Handlungskonzept für die Einführung der Inklusion an allen Schulen sei notwendig, das dann nach und nach abgearbeitet werden müsse. Dazu gehöre eine Bestandsaufnahme. Besonders an den weiterführenden Schulen bestehe ein großer Handlungsbedarf, urteilt Heidecke, die auch Mitglied der Grünen ist.

Es gehe nicht nur um Barrierefreiheit. So müsse zum Beispiel die Akustik am Hannah-Arendt-Gymnasium verbessert werden, damit Hörgeschädigte dem Unterricht besser folgen können. Aber auch an den Grundschulen seien noch viele Verbesserungen notwendig.

Die Grünen setzen darauf, dass an dem Konzept nicht nur Politiker aller Parteien und die Stadtverwaltung, sondern auch Lehrkräfte und Elternvertretungen mitarbeiten. Bis 2018 sollte das Ziel Inklusion und Barrierefreiheit an allen Schulen erreicht sein. Die bisherigen Bemühungen in der Stadt bezeichnet Heidecke als zu zaghaft: „Selbstverständlich kostet das Geld, doch wir dürfen nicht nur die Hemmnisse sehen.“

Für die Ortsverbandsvorsitzende Susanne Held und den Ratsherrn Abdulselam Dogan ist ein zeitnaher Beginn des Neubaus der Wilhelm-Stedler-Schule am jetzigen Standort unbedingt notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.

Barrierefreiheit für alle öffentlichen Gebäude und möglichst auch für Geschäfte lautet eine weiteres Ziel. „Wir müssen die Lebensumstände so gestalten, dass Menschen mit Behinderungen allein zurecht kommen“, betont Grünenmitglied Ilse Saile. Dazu gehöre auch, die Haltung der Menschen gegenüber Behinderten zu ändern, ergänzt Dogan. „Inklusion vom Kindergarten an wird dazu führen, dass der Umgang miteinander selbstverständlich wird“, ist Held überzeugt.

Von Jörg Rocktäschel

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