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Grünes Licht für Windkraft-Repowering

Ostermunzel/Dedensen Grünes Licht für Windkraft-Repowering

Grünes Licht hat die Region Hannover für das sogenannte Repowering einer Windkraftanlage nahe der Barsinghäuser Stadtgrenze auf Seelzer Gebiet gegeben: Die neue Anlage liefert künftig die 8,5-fache Energiemenge im Vergleich zum alten Windrad von 1998 am Standort Dedensen.

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Zwei der Windkraftanlagen rund um den Ostermunzeler Mühlenberg sollen abgerissen und durch wesentlich größere Anlagen ersetzt werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Ostermunzel. Hinter den beiden Bauherren und Betreibern Alexander Jäger-Bloh aus Neustadt und Christian Stahl aus Kirchdorf liegt ein mehr als 53-monatiges Genehmigungsverfahren.

"Zuerst gab es Probleme mit der militärischen Luftfahrt, die den Luftraum nördlich der genehmigten Anlage als Tieffluggebiet für ihre Transporter und Jets benötigt. Außerdem wurde für diesen Standort eine maximale Anlagenhöhe von 175 Metern verhängt", sagt Alexander Jäger-Bloh.

Hinzu kam eine Auseinandersetzung mit der Stadt Barsinghausen wegen der benachbarten Logistikflächen und des Gastvogelgebietes. "Daher mussten wir erneut umplanen und haben den neuen Standort weiter von der Barsinghäuser Stadtgrenze entfernt", erläutert Jäger-Bloh.

Die neue Windkraftanlage ist deutlich größer und leistungsfähiger als das alte Modell: Sie hat einen Rotordurchmesser von 112 Metern (alt: 48 Meter), eine Nabenhöhe von 119 Metern (60 Meter), eine Nennleistung von 3,3 Megawatt (0,75 Megawatt) und produziert künftig mehr als 8,5 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie pro Jahr.

Das alte Windrad erzeugt jährlich rund eine Million Kilowattstunden. Bau- und Betriebsbeginn soll im dritten Quartal 2017 sein.

Für eine weitere Anlage stehen Jäger-Bloh und Stahl ebenfalls im Antragsverfahren für ein Repowering: Dabei handelt es sich um das Windrad auf dem Mühlenberg in Ostermunzel.

Von Frank Hermann

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