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Grundstücke sind heiß begehrt

Barsinghausen Grundstücke sind heiß begehrt

Die anhaltend gute Baukonjunktur beschert der Stadt Barsinghausen in diesem Jahr deutliche Mehreinnahmen: Die Verwaltung rechnet im Nachtragsetat mit zusätzlichen Erlösen von rund 1,4 Millionen Euro aus Grundstücksverkäufen.

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Das Interesse an Grundstücken auf dem früheren Sportplatz in Kirchdorf ist rasant gewachsen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Eine sprunghafte Belebung der Nachfrage registriert die Stadtententwicklungsgesellschaft (SGB) besonders für Grundstücke auf dem alten Sportplatz in Kirchdorf. Dort hatte der Rat in diesem Jahr beschlossen, die Vorgaben für eine – technisch aufwendigere und damit teurere – Passivhausbebauung des Gebiets aufzugeben. Mit Erfolg: Während zuvor binnen drei Jahren lediglich ein einziges Grundstück auf dem früheren Sportplatz verkauft worden war, hat SGB-Geschäftsführer Peter Dörries nun Beurkundungstermine in rascher Folge. Dörries spricht von einer „Umbruchphase“ nach der beschlossenen Neuausrichtung. Zum Ende dieser Woche seien fünf Grundstücke verkauft. „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr mindestens zehn Kaufverträge abschließen werden“, sagt Dörries.

Insgesamt stehen auf dem alten Sportplatz 32 Baugrundstücke in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Auch die anderen Neubaugebiete unter öffentlicher Regie werden noch besser nachgefragt als ursprünglich erwartet. Für das noch nicht einmal erschlossene Baugebiet Niedermühlenteich an der Erfurter Straße gebe es „acht bis neun feste Zusagen“ für die elf verfügbaren Einfamilienhausgrundstücke. Auch die für Mehrfamilienhäuser vorgesehene Teilfläche auf dem Areal ist schon fest vergeben. „Uns liegt eine schriftliche Kaufzusage vor“, sagt Dörries. Die Stadt hat deshalb allein für den Niedermühlenteich ihre Einnahmeerwartungen für dieses Jahr um mehr als 500.000 Euro nach oben korrigiert.

Die große Nachfrage nach Baugrundstücken im Stadtgebiet könnte dazu führen, dass Käufer schon im nächsten Jahr kaum noch Auswahlmöglichkeiten haben. Zur weiteren Ausweisung von Bauflächen gibt es noch keine Beschlüsse.

Ebenso wie im Baugebiet Niedermühlenteich an der Erfurter Straße werden wohl auch im kleinen Neubaugebiet am Anger in Großgoltern bis zum Jahresende fast alle Grundstücke verkauft sein. Für zwei von sieben Flächen seien die Verträge bereits abgeschlossen, sagt der Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft, Peter Dörries. „Ich hoffe, dass es im Dezember sechs sein werden.“

In Wichtringhausen, auf dem sogenannten Wassermühlenfeld, wird laut Dörries im August die Erschließungsstraße für die fünf dort angebotenen und neu zugeschnittenen Grundstücke gebaut. Vier davon sind zurzeit reserviert. „Wir sind guter Dinge, dass wir bald Verträge abschließen werden“, sagt Dörries.

Bis auf einzelne Restgrundstücke und Baulücken sind die Optionen für Bauwillige danach nicht mehr so zahlreich. „Im Angebot haben wir dann nur noch Grundstücke auf dem alten Sportplatz in Kirchdorf“, sagt der SGB-Geschäftsführer. Viele Interessenten seien aber nur am Kauf eines Baugrundstücks in der Barsinghäuser Kernstadt interessiert. „Dieser Bereich hat schon einen besonderen Stellenwert.“

Verwaltung und Stadtentwicklungsgesellschaft haben als mögliches Erschließungsprojekt einen Acker in der Verlängerung der Erfurter Straße ins Visier genommen, der das Baugebiet Wohnen am Bullerbach nach Norden ergänzen könnte. „Es gibt allerdings noch keinen planerischen Ansatz für dieses Vorhaben“, sagt Dörries. Auch der politische Grundsatzbeschluss stehe noch aus.

Andreas Kannegießer

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