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Ein Schwimmer der ersten Stunde im Deisterbad

Kirchdorf Ein Schwimmer der ersten Stunde im Deisterbad

Er gehört zu den "Männern der ersten Stunde" im Deisterbad: Günter Busche nahm als aktiver Schwimmer am 2. Oktober 1972 an der Eröffnung des damals neu errichteten Hallenbades teil – und 45 Jahre später gehört Busche immer noch zu den regelmäßigen Trainingsgästen auf den Schwimmbahnen.

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Günter Busche gehört zu den ersten Männern und zu den fleißigsten Schwimmern im 45 Jahre alten Deisterbad.

Quelle: Frank Hermann

Kirchdorf. "Kaum jemand anderes hat so viele Kilometer in diesem Bad geschwommen wie ich", sagt der 66-jährige Spezialist in der Schmetterlingsdisziplin und mehrfache Medaillengewinnenr bei Deutschen Meisterschaften, der dreimal pro Woche sein Trainingspensum im Deisterbad absolviert.

Jedes Jahr komme auf diese Weise eine Schwimmstrecke von etwa 300 Kilometern zusammen. "Das wären dann insgesamt 13500 Kilometer in den vergangenen 45 Jahren", erklärt der pensionierte Pädagoge, der am Wochenende natürlich auch zu den Helfern und Teilnehmern des 24-Stunden-Schwimmens gehörte.

An die Eröffnung des Hallenbades mit seiner geschwungenen Dachkonstruktion im Oktober 1972 kann sich Busche noch genau erinnern. "Endlich hatten wir Schwimmer eine richtige Sportstätte und die Barsinghäuser eine wirklich schöne Freizeiteinrichtung“, erinnert sich Busche.

Zur Eröffnung kam damals der olympische Silber- und Bronzemedaillengewinner Werner Lampe nach Barsinghausen und schwomm in den Eröffnungsstaffeln mit – gemeinsam mit Günter Busche.

Wenige Monate nach der Eröffnung musste Busche sogar gemeinsam mit seinem damaligen Studienkollegen Klaus Danner für eine mehrmonatige Übergangszeit die Schwimmaufsicht im Hallenbad übernehmen, weil das Fachpersonal fehlte.

"Auch diese Zeit fällt mir immer wieder ein, wenn ich an die vergangenen 45 Jahre denke", sagt der Barsinghäuser, der sich zwischendurch auch ernsthafte Sorgen im den Fortbestand des Bades gemacht hatte: "Als die Stadt vor mehreren Jahren darüber nachdachte, das Bad wegen der hohen Kosten an einen Investor zu übergeben."

Unter der Regie der Stadtwerke als Betreiber habe sich sein sportliches Zuhause wieder zu einem attraktiven Sport- und Freizeitzentrum entwickelt. "Ich freue mich schon jetzt auf 2022, wenn wir das 50-jährige Bestehen des Bades feiern können", blickt Günter Busche schon in die Zukunft.

Von Frank Hermann

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