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Gymnasiasten erhalten Kulturkometen

Barsinghausen Gymnasiasten erhalten Kulturkometen

Drei herausragende Projekte an Schulen in der Region Hannover sind von der Stiftung Kulturregion Hannover und der Tui-Stiftung am Dienstagabend während einer Festveranstaltung im Ballhof in Hannover mit dem „Kulturkometen“ ausgezeichnet worden. Das Hannah-Arendt-Gymnasium Barsinghausen gehört zu den Preisträgern.

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Preisverleihung am Dienstagabend im Ballhof in Hannover: Regionspräsident Hauke Jagau (hinten Mitte) und die Delegation aus Barsinghausen.

Quelle: Helge Krueckeberg

Barsinghausen. Die Schule erhält 3333 Euro. Den Kulturkometen gab es für das Ausstellungprojekt „Joyeux Noël - Heiligabend an der Westfront 1914“. Die Jury lobte die Verknüpfung eines historischen Themas mit gegenwärtigen Entwicklungen und Positionen. „Bemerkenswert sind der lebendige, dialogische Prozess sowie die vielfältigen originellen Ideen“, sagte Uwe Kalwar, Leiter des Teams Kultur der Region Hannover.

An Heiligabend 1914 verbrüderten sich - für wenige Stunden - deutsche, französische und britische Soldaten. Sie sangen gemeinsam Weihnachtslieder, spielten Fußball und sorgten für einen Moment des Friedens inmitten des Ersten Weltkriegs.

Die HAG-Schüler haben dieses historische Ereignis für eine Ausstellung für das Fußballmuseum Springe aufgearbeitet und mit dem aktuellen Schicksal vieler Flüchtlinge verknüpft. Unterstützt wurden sie von Studenten des Instituts für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Leibniz- Universität Hannover sowie von jugendlichen Kriegsflüchtlingen aus Syrien und Afghanistan aus den Sprachlernklassen der BBS 6 der Region Hannover.

Die jungen Menschen reisten für einen viertägigen Workshop an den Ort dieser ungewöhnlichen Feuerpause nach Ypern, Belgien. Den Flüchtlingen wurde so eine kulturelle Teilhabe und die Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse auf einem ganz besonderen Weg ermöglicht. Die Ausstellung kann noch bis September im Fußballmuseum Springe besichtigt werden.

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