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Gymnasiasten richten Bundesjugendspiele aus

Barsinghausen Gymnasiasten richten Bundesjugendspiele aus

Die Jungen und Mädchen der Bert-Brecht-Schule haben am Donnerstag auf der Sportanlage am Spalterhals mit Bravour die Bundesjugendspiele absolviert. Gut betreut wurden die Förderschüler bei dem traditionellen Sportwettkampf nicht nur von den eigenen Lehrkräften, sondern auch von zwei Sport-Leistungskursen des Hannah-Arendt-Gymnasiums.

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Schüler von zwei Sport-Leistungskursen des Hannah-Arendt-Gymnasiums betreuen die Bert-Brecht-Schüler bei ihren Wettkämpfen am Spalterhals.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Gymnasiasten hatten das Sportfest nicht nur vorbereitet, sondern stoppten auch die Zeiten, maßen Weiten und gaben nicht zuletzt manch wertvollen Tipp. "Wir fühlen uns hier am Spalterhals ganz großartig", sagte Bert-Brecht-Schulleiterin Sybille Wegner und lobte die "wertschätzende Atmosphäre", die an allen Wettkampfstätten herrsche.

Die Zusammenarbeit zwischen der Bert-Brecht-Schule und dem Hannah-Arendt-Gymnasium bei den Bundesjugendspielen hatte sich im vergangenen Jahr entwickelt, als die Förderschule auf der Suche nach einer Ausweichsportstätte für das Waldstadion war. Leichtathletikwettkämpfe hätten dort wegen des schlechten Zustandes nicht mehr ausgetragen werden können, sagt Wegner. Das Gymnasium begrüßte die Förderschule gerne als Gäste auf der eigenen Anlage - und stellte auch gleich das Betreuungspersonal. Die Organisation der Bundesjugendspiele sei für die eigenen Sport-Leistungskurse inszwischen ins Lehrprogramm aufgenommen worden, berichtete HAG-Sportlehrerin Nadine Schaefer. "Sport ist mehr als nur Leistung zu bringen."

Die Bert-Brecht-Schule wird immer kleiner, weil auf Beschluss der Landesregierung die allgemeinen Förderschulen auslaufen und dann abgeschafft werden sollen. In diesem Schuljahr gebe es noch 68 Schüler, berichtet Wegner. Nachdem in diesem Jahr letztmals Fünftklässler aufgenommen worden sind, könnte das Ende der Schule in sechs Jahren besiegelt sein. Die Situation drückt auf die Stimmung, wie die Schulleiterin berichtet. Eine Menge bewährter Förderschullehrer wisse nicht, wie es weitergeht, sagt Wegner. "Ich treffe viele Kollegen, die unglücklich sind."

Von Andreas Kannegießer

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