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HAZ-Sommereinsatz am Siedlerplatz

Verschönerungsaktion HAZ-Sommereinsatz am Siedlerplatz

Mit Bagger, Schubkarren und Schaufeln kümmern sich Mittwoch etwa 20 Mitglieder der Siedlergemeinschaft den Siedlerplatz in Barsinghausen. Der „Sommereinsatz“ der HAZ und Stiftung Sparda-Bank Hannover soll den Platz nachhaltig für die Bewohnern verschönern.

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Der Festplatz der Siedlergemeinschaft wird befestigt.

Quelle: Schaarschmidt

Barsinghausen. Eine Siedergemeinschaft ist eigentlich eine Vereinigung, die vor allem die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Politik vertritt. Eigenheimbesitzer organisieren sich in entsprechenden Verbänden und erhalten Rechtsberatung und Versicherungen wie eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Die Siedlergemeinschaft Barsinghausen ist Mitglied im Verband Wohneigentum Niedersachsen und ist seit 1936 eine dieser Interessenvertretungen. „Aber unsere Siedlergemeinschaft ist vor allem eine soziale Anlaufstelle“, sagt der Vorsitzende, Rondo Beckmann. Die Gemeinschaft des Vereins lädt immer öfter zu geselligen Abenden, organisiert Radtouren, Sommerfeste und feiert sogar Neujahr zusammen. Der Verein hat mehr als 480 Mitglieder, 80 bis 90 treffen sich regelmäßig, um sich auszutauschen, zu klönen, und „Nachbarschaftspflege aktiv zu betreiben“, wie Heinz Schmidt erklärt.

Der gelernte Schriftsetzer Schmidt war es, der den Aufruf zum „Sommereinsatz“ in der HAZ gelesen hatte. Kleinen Vereinen wird durch handwerkliche Unterstützung durch HAZ und STIFTUNG Sparda-Bank Hannover in Stadt und Umland geholfen. „Ich habe die Seite im Internet runtergeladen und sie unserem Vorsitzenden in den Urlaub nach Spanien geschickt. Der hat den Antrag fertig gemacht.“ Am Donnerstag wurde der „Sommereinsatz’“ auf dem Festplatz der Siedlergemeinschaft mit 20 Helfern durchgeführt und anschließend gefeiert.

„Im letzten Jahr haben wir uns mit 1200 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden ein Gerätehaus gebaut“, sagt Beckmann stolz. In dem Haus steht auch eine kleine Kaffeeküche, eine Toilette. Davor ist eine Biertischgarnitur unter einem Pavillon aufgebaut. Ein einheitliches Pflaster sorgt für eine entspannte Terrassenatmosphäre. „Seit Januar nutzen wir den Platz noch öfter als Treffpunkt.“ Man kommt zusammen, spielt ein wenig auf der Boulebahn, kann die Kinder auf dem Spielplatz betreuen, lebt die Gemeinschaft. Der „Sommereinsatz“ sorgt für die letzten ästhetischen Details vor Ort. Das Team pflanzt eine Felsenbirne und Cotoneaster als Bodendecker rund um das kleine Haus. Glenn Sommer und Fred Hanke vom Unternehmen JuGeBa bringen mit Laster und Bagger eine Mischung aus Schotter, Splitt und einem Mineralgemisch mit, den die Vereinsmitglieder auf einem Weg unterbringen, damit dieser auch bei schlechtem Wetter Stabilität gibt. „Wir haben bei Regen öfter Matsch, der Weg soll helfen, die Wohnkolonien miteinander zu verbinden“, erklärt Beckmann – Hündin Kira schaut dem Treiben interessiert zu.

Der Platz wurde bis 1989 immer wieder für große Feste genutzt. Seit ein paar Jahren gibt es immer wieder politischen Streit um die Nutzung der Fläche. Die Siedergemeinschaft möchte den Platz sehr gern weiter als Treffpunkt nutzen. Einladend genug ist er nun.

Von Jan Sedelies und Tim Wegener

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