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Haltestelle wird zum Trinkertreff

Barsinghausen Haltestelle wird zum Trinkertreff

Anwohner im Bereich Langenäcker und Gänsefußweg beklagen erhebliche Störungen, seitdem sich die Bushaltestelle an der Einmündung des Gänsefußweges zu einem Treffpunkt einer Gruppe von Zechern entwickelt hat. Die Stadtverwaltung will helfen, verweist aber auch darauf, dass die Möglichkeiten zum Einschreiten begrenzt seien.

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Vormittags deutet regelmäßig Müll an der Bushaltestelle am Gänsefußweg auf die Zechgelage des Vorabends hin.

Quelle: privat

Barsinghausen. Seit einigen Wochen zeigt sich an der Haltestelle nach Angaben von Anliegern fast täglich dasselbe Szenario: Am frühen Nachmittag findet sich an der Bushaltestelle eine Gruppe von Männern zusammen, die – im Wartehäuschen gut geschützt vor den Unbilden des herbstlichen Wetters – gemeinsam Alkohol trinken. Mitunter dauern die Zechgelage bis in die frühen Morgenstunden, berichtet einer der Anwohner, der sich bereits mit mehreren Beschwerden und der Bitte um Unterstützung an die Verwaltung gewandt hat.

Die Gelage seien mit Lärmbelästigungen verbunden, und der Haltestellenbereich werde verschmutzt und vermüllt hinterlassen. „Die Personen urinieren ohne jegliches Schamgefühl und Rücksicht auf vorbeigehende Frauen und Kinder in die Büsche“, beschreibt der Anlieger die Situation. Zudem könne das Wartehäuschen von Busfahrgästen nicht mehr genutzt werden. Erst am Donnerstag habe er wieder beobachtet, wie eine gehbehinderte ältere Frau stehend auf den Bus warten musste, weil das Wartehäuschen besetzt war, berichtet der Anwohner in einer E-Mail an die Stadtverwaltung.

„Wir wollen dafür sorgen, dass an der Haltestelle geordnete Verhältnisse herrschen“, sagt Erster Stadtrat Thomas Wolf. Allerdings stoße die Verwaltung schnell an Grenzen: „Trinken in der Öffentlichkeit ist nicht verboten“, sagt Wolf. „Das Urinieren in der Öffentlichkeit aber sehr wohl.“ Es sei für die Verwaltung nicht möglich, ständig vor Ort zu sein. Der Erste Stadtrat sagt aber zu, dass die Mitarbeiter des Ordnungsamtes künftig noch häufiger als bisher Kontrollen vornehmen werden. „Wir versuchen es auch mit direkter Ansprache“, kündigt Wolf an.

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Von Andreas Kannegießer

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