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Hannes Meinhard erhält Ehrengrab von der Stadt

Barsinghausen Hannes Meinhard erhält Ehrengrab von der Stadt

Der am vergangenen Freitag verstorbene Eisenbildhauer Hannes Meinhard wird ein Ehrengrab der Stadt Barsinghausen erhalten – voraussichtlich auf dem Barsinghäuser Waldfriedhof unweit des Zentrums. Das steht nach den Worten des Kunstvereinsvorsitzenden Friedrich Holtiegel nach ersten Gesprächen mit der Stadtverwaltung bereits fest.

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Viele großformatige Eisenplastiken von Hannes Meinhard stehen im Skulpturengarten des verstorbenen Künstlers in Bantorf.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Noch unklar ist allerdings der Termin der Trauerfeier und der Beisetzung. Weil eine Urnenbestattung geplant sei, werde es vermutlich bis Mitte August dauern, sagt Holtiegel. Nach ersten Überlegungen der Kunstvereinsmitglieder könnte Meinhards Grab mit einem Kunstwerk geschmückt werden, „das zum Teil von ihm selbst stammt“, wie Holtiegel erläutert.

Der im Alter von 79 Jahren gestorbene Meinhard hat keine Hinterbliebenen, sodass der Kunstverein sich in der Pflicht sieht, verschiedene Dinge zu regeln. „Es soll eine würdige Trauerfeier geben, bei der die richtigen Leute sprechen“, sagt Holtiegel. Pastor Friedhelm Feldkamp von der Barsinghäuser Petrusgemeinde hat bereits angeboten, den Trauergottesdienst zu halten. Die Petruskirche sei für die Trauerfeier am besten geeignet, weil sich dort bereits mehrere Arbeiten von Hannes Meinhard befänden, meint auch Holtiegel. Um Meinhards künstlerischen Nachlass wird sich wohl ein öffentlich bestellter Nachlasspfleger kümmern. Das zuständige Gericht sei bereits verständigt, berichtet der Kunstvereinsvorsitzende.

Dutzende eiserne Meinhard-Plastiken und -Skulpturen stehen im Skulpturengarten vor dem letzten Atelier des verstorbenen Künstlers am Bantorfer Ortsrand. Der Kunstverein habe ein Interesse daran, dass möglichst viele von Meinhards Werken in Barsinghausen blieben, betont Holtiegel. „Wir sollten auf jeden Fall dafür sorgen, dass die meisten Leihgaben der Stadt erhalten bleiben.“ Der Kunstverein hat nach Holtiegels Worten bereits seit vielen Jahren darüber nachgedacht, einen eigenen Skulpturengarten anzulegen, in dem Werke verschiedener Künstler gezeigt werden könnten. Es gebe aber viele offene Fragen bis hin zu versicherungsrechtlichen Problemen, erläutert der Vorsitzende. „Wir müssen deshalb erst einmal sehen, was überhaupt leistbar ist.“

Von Andreas Kannegießer

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