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Hannes Meinhard ist gestorben

Barsinghausen Hannes Meinhard ist gestorben

Barsinghausens überregional wohl renommiertester Künstler ist tot: Der Eisenbildhauer Hannes Meinhard ist am Freitag im Alter von 79 Jahren in seiner Wohnung am Buchhorn gestorben. Er ist offenbar friedlich eingeschlafen. Der Barsinghäuser Kunstverein hat bis zuletzt engen Kontakt zu Meinhard gehalten. "Die Erschütterung ist groß", sagt Kunstvereins-Vorsitzender Friedrich Holtiegel.

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Hannes Meinhard ist tot.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Hannes Meinhard lebte seit 1992 in Barsinghausen. Zunächst hatte er sein Atelier auf dem Barsinghäuser Zechengelände, ehe er 2005 eine neue Werkstatt am Bantorfer Ortsrand bezog. Dort hatte Meinhard viel Platz, um seine Werke zu präsentieren. Sein Skulpturengarten entwickelte sich schnell zum Anziehungspunkt für Kunstfreunde aus nah und fern.

Der gelernte Schlosser und Schmied hatte an der Werkkunstschule Wuppertal und später an der Städelschule in Frankfurt Malerei und Bildhauerei studiert. 1972 schuf Meinhard die ersten Eisenplastiken, die fortan sein weiteres Künstlerleben prägen sollten. Skulpturen und Großplastiken von Hannes Meinhard stehen in vielen deutschen Städten im öffentlichen Raum. In Barsinghausen befinden sich Werke von Meinhard unter anderem vor den Schulzentren Am Spalterhals und an der Goethestraße und neben dem Kloster.

"Meinhard war ein Mann mit großem künstlerischem Gewicht", sagt Holtiegel. "Er hinterlässt eine große Lücke und wird vielen Menschen fehlen." Meinhard hatte noch große Pläne und erst vor wenigen Wochen angekündigt, mit der Arbeit an einer neuen Großplastik beginnen zu wollen. "Er war ein Schaffender bis zuletzt", sagt Holtiegel.

Der Kunstverein hat angekündigt, Meinhard ehren zu wollen. Die Details sollen in den nächsten Tagen unter anderem mit der Stadtverwaltung besprochen werden.

Von Andreas Kannegießer

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