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Hauptstraße: Sanierung verzögert sich bis 2017

Großgoltern Hauptstraße: Sanierung verzögert sich bis 2017

Die lange geplante Sanierung der Hauptstraße in Großgoltern wird sich verzögern. Statt 2016 wird die Region Hannover das Projekt wohl erst im Jahr 2017 in Angriff nehmen. Der Grund: Die Barsinghäuser Stadtentwässerung hat das Kanalsystem unter der Hauptstraße bisher noch nicht untersucht.

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Conrad Vinken (links) und Tobias Fischer begutachten die Ausbaupläne für die Hauptstraße.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Region als zuständige Behörde für die Kreisstraße will vor Sanierungsbeginn Gewissheit haben, dass nicht schon wenig später die neue Straßendecke wieder aufgerissen werden muss, falls gravierende Mängel im Kanalsystem entdeckt werden. Es gebe Verhandlungen mit der Stadtentwässerung, um die Kanaluntersuchung zu beschleunigen, sagte Teamleiter Conrad Vinken von der Regionsverwaltung gestern Abend bei einem Ortstermin mit Vertretern der Golterner SPD. „Aber die Sanierung 2016 habe ich abgeschrieben.“

Die Region wird mehr als 500 000 Euro in die Straßensanierung in der kompletten Ortsdurchfahrt investieren. Nach Vinkens Worten soll die Fahrbahn abgefräst und dann eine Lärm mindernde Asphaltdecke aufgebracht werden. „Das ist ein Pilotprojekt“, berichtete der Teamleiter. Auf beiden Seiten der Fahrbahn will die Region sogenannte Schutzstreifen für Fahrradfahrer auftragen lassen. Die Mittellinien entfallen stattdessen. Vinken betonte, dass es trotzdem grundsätzlich möglich sei, die Gehwege für Radler freizugeben, sofern eine Mindestbreite nicht unterschritten werde.

Für die Gehwegsanierung ist die Stadt Barsinghausen verantwortlich. Baudirektor Tobias Fischer erläuterte, dass die Fußwege noch in recht gutem Zustand seien und nur ausgebessert werden müssten. „Ausbaubeiträge der Anlieger fallen dann nicht an.“ SPD-Mitglied Stephan Täger appellierte an Stadt und Region, die Hauptstraße am südlichen Ortseingang umzugestalten. „Dort ist das Tempo der Autofahrer viel zu hoch“, sagte er.

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