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Heitere Betrachtungen mit ernstem Hintergrund

Barsinghausen Heitere Betrachtungen mit ernstem Hintergrund

Zweimal hat der Kleinkünstler Matthias Brodowy auf der Bühne des Pfarrheims der St. Barbara-Gemeinde sein Programm „Gesellschaft mit beschränkter Haltung“ präsentiert. Beide Vorstellungen waren ausverkauft. Brodowy sprach über soziale Entwicklungen, etwa durch das Smartphone, aber auch über ernste politische Themen.

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Matthias Brodowy ist bekannt für seine musikalischen Einlagen am Klavier, mit denen er sein Kabarettprogramm auflockert.

Quelle: Johanna Kruse

Barsinghausen. „Voltaire würde jubeln ob der Möglichkeiten, die wir heute haben“ – Kritik an der Dauernutzung des Smartphones ebenso wie klare politische Statements prägten das Programm von Matthias Brodowy im Pfarrheim an der Hannoverschen Straße. Mit der richtigen Mischung aus nostalgischen Erinnerungen an seine Zivildienstzeit, alten Küchenweisheiten und Betrachtungen zum Verhalten mit modernen Erfindungen der vergangenen Jahre brachte der Kleinkünstler sein Publikum zum Lachen. Doch neben den Gags über Schrittzähler- und Jogging-Apps im Smartphone blieb auch die ein oder andere politische Botschaft haften. „Wir sind dafür verantwortlich, dass so etwas wie damals nie wieder passiert“, sagte Brodowy ernst und betonte immer wieder, wie wichtig es sei, sich für Änderungen einzusetzen.

Mit musikalischen Einlagen lockerte Brodowy sein Programm immer wieder auf. Als gebürtiger Braunschweiger durften bei einem Auftritt in der Region Hannover natürlich auch die Rivalen-Witzeleien über die beiden Städte nicht fehlen. Neben klassischem Kabarett stellte Brodowy in Barsinghausen auch seine CD und sein neues Buch „Einmal Labskaus und zurück“ vor, das er gemeinsam mit dem Künstler Ole West veröffentlicht hat. Das Publikum zeigte sich mit viel Heiterkeit und Beifall begeistert von Brodowys Auftritt. Der plädierte genau dafür: „Egal was passiert, lassen Sie uns niemals den Humor verlieren. Darum machen Sie mehr Quatsch und Unsinn“, appellierte der Künstler.

Die beiden Auftritte am Montag- und Dienstagabend waren bereits lange vor den Veranstaltungen mit jeweils 130 Karten ausverkauft. Der Überschuss soll für caritative und soziale Zwecke in der Pfarrgemeinde verwendet werden.

Von Johanna Kruse

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