Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Hobbyfotografen entdecken das Kloster

Barsinghausen Hobbyfotografen entdecken das Kloster

Eine drei mal vier Meter große Fotoinstallation steht zurzeit zwischen dem Kloster Barsinghausen und dem Rathaus. Zu sehen sind auf der Tafel insgesamt 28 Fotos, die während eines zweitägigen Workshops entstanden sind. Dieser stand unter dem Motto „Click im Kloster“, den die Klosterkammer Hannover angeboten hat.

Voriger Artikel
Ministerlob für Goetheschüler
Nächster Artikel
Junge Techniker sorgen für den richtigen Ton

Werben für die Ausstellung "Click im Kloster" (von links): Bürgermeister Marc Lahmann, Äbtissin Barbara Silbe, Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas und Projektleiter Uwe Stelter.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Ab Montag, 27. März, wird zudem im Foyer des Rathauses eine Auswahl weiterer Bilder zu sehen sein, die von den elf beteiligten ambitionierten Hobbyfotografen gemacht worden sind.

„Die Klosterkammer ist in den letzten 200 Jahren nicht durch die Gestaltung von Veranstaltungen hervorgetreten. Doch nachdem wir 2013 zum Tag der Niedersachsen in Goslar zum ersten mal den „Click im Kloster“ angeboten haben, konnten wir uns vor Anfragen nicht retten“, sagt Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas. Daher sei die Entscheidung gefallen: „Wir machen weiter.“

Die Idee hatte damals Kristina Weidelhofer von der Pressestelle der Klosterkammer. Für den Workshop und die Ausarbeitung des Projektes wurde der hannoversche Fotograf Uwe Stelter gewonnen. Der „Click im Kloster“ in Barsinghausen ist nun schon die 13. Aktion. Insgesamt 150 Fotointeressierte haben bislang mitgemacht und in Klöstern und Stiften die Kunstwerke und architektonischen Besonderheiten für sich entdeckt.

Der Standort der Fotoinstallation ist bewusst gewählt. „Die Stadt Barsinghausen und das Kloster gehören zusammen. Durch die Fototafel wird dies deutlich“, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Dass eine Ausstellung der Workshop-Ergebnisse außerhalb eines Klostergeländes in einem Rathaus zu sehen ist, ist eine Premiere.

Die Teilnehmer kamen aus ganz Niedersachsen, nur vier von ihnen wohnen in der Region. Das Alter lag zwischen 25 und 77 Jahre. „Sie waren mit Lust und Leidenschaft dabei“, betont Projektleiter Stelter. So sind die Teilnehmer am ersten Tag acht Kilometer gelaufen, haben die Umgebung entdeckt und sich schließlich dem Gelände und dem Kloster fotografisch genähert. Standort, Perspektive und Bildausschnitt legte jeder für sich fest. Stelter vermittelte technische Kniffe und gestalterische Lösungsmöglichkeiten.

Im Kloster konnten sie sich drei Stunden frei bewegen – mit Ausnahme der Privaträume der fünf Frauen, die zum Konvent gehören. Äbtissin Barbara Silbe erläuterte der Gruppe die Geschichte des vor 824 Jahren gegründeten Klosters, damals ein Augustiner-Doppelkloster, in dem nebeneinander Mönche und Nonnen lebten. Über die entstandenen Bilder, die meisten haben laut Stelter über 300 gemacht, hat sie sich sehr gefreut. „Sie zeigen uns den schönen Schatz, den die Stadt hat“, urteilt die Äbtissin. Sie muss ebenfalls Eindruck hinterlassen haben, denn die Hobbyfotografen haben sich alle bei ihr für die Gastfreundschaft bedankt.

Am Sonntag, 26. März, um 16 Uhr wird die Fotoinstallation offiziell eröffnet. Kristina Weidelhofer und Uwe Stelter werden das Projekt erläutern. Am 15. August wird die Tafel wieder abgebaut. Die Ausstellung im Rathaus kann während der Öffnungszeiten bis zum 28. April angesehen werden.

Von Jörg Rocktäschel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Ungezählte ehrenamtliche Helfer unterstützen die diakonischen Einrichtungen. Ihre Arbeit soll während der "Woche der Diakonie" besonders gewürdigt und vorgestellt werden. mehr

doc6x8752g9zie1mvr22nyd
Beim Bantorfer Oktoberfest geht es zünftig zu

Fotostrecke Barsinghausen: Beim Bantorfer Oktoberfest geht es zünftig zu

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Lisa Malecha:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: lisa.malecha@haz.de