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Bei Frauen wächst das Interesse am Jagdschein

Barsinghausen Bei Frauen wächst das Interesse am Jagdschein

Immer mehr Jungjäger engagieren sich in der Jägerschaft Hannover-Land, das Interesse am Erwerb eines Jagdscheines wächst. Zuletzt haben 24 Männer und vier Frauen vor rund zwei Monaten den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen.

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Der Jägervorsitzende Werner Burose (rechts) und dessen Stellvertreter Steffen Lohmann (von links) zeichnen Karl-Heinz Marte aus Gehrden und Jan Uwe Heeschen aus Langenhagen für 60 Jahre in der Jägerschaft aus.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Für Werner Burose, Vorsitzender der Jägerschaft Hannover-Land, belegt dieser Trend eine wachsende Akzeptanz für das Waidwerk innerhalb der Gesellschaft.

"Viele unserer angehenden Jäger wollen die Natur hautnah erleben. Lange Zeit war die Jagd eine reine Männerdomäne, aber jetzt nehmen zunehmend auch Frauen an der Ausbildung teil", erläuterte Burose am Donnerstagabend auf der Jahresversammlung der Jägerschaft im Zechensaal. Zudem kommen die Lehrgangsteilnehmer nach Angaben des Vorsitzenden aus allen Gesellschaftsschichten.

Mittlerweile gehören rund 830 Mitglieder der Jägerschaft Hannover-Land an, die ihre 97 Reviere hegen und pflegen. "Wir sind die Wächter über das ökologische Gleichgewicht in unserer heimischen Natur. Dazu haben wir uns als Jäger strenge Regeln auferlegt, um unsere Aufgabe als verantwortungsvolle Naturschützer erfüllen zu können", betonte der Vorsitzende aus Stemmen.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Steffen Lohmann aus Bantorf zeichnete Burose mehrere Jäger für langjährige Mitgliedschaften aus. So gehören Karl-Heinz Marte aus Gehrden und Jan Uwe Heeschen aus Langenhagen der Jägerschaft seit 60 Jahren an. Bereits vor 65 Jahren trat Friedrich Homeyer aus Wennigsen der Jägerschaft bei.Ehrungen für 50 Jahre erhielten Werner Schwarz, Erwin Syska und Winfried Thal aus Barsinghausen, Friedrich Knölke (Gehrden), Georg Friedrich, Hermann Wilmes und Hans-Jürgen Jagau aus Langenhagen, Gerhard Gellermann (Sehnde) sowie Wilhelm Grefe (Seelze).

Seit 40 Jahren gehören Heinrich Plate, Heinz Schrader und Martin Theusner aus Gehrden, Hans-Hermann Fricke und Gisela Rehmus aus Ronnenberg, Manfred Monden (Wennigsen), Ernst-Friedrich Freise (Seelze) sowie Lothar Hilzenbecher (Aßling) der Jägerschaft an.

In Kooperation mit der Region Hannover weitet die Jägerschaft Hannover-Land ihr Projekt zur gezielten Bejagung der Waschbären weiter aus. "Wir haben einen zweiten Antrag gestellt und verfügen künftig über rund 70 Fallen in unseren 97 Revieren", kündigte der Vorsitzende Werner Burose an.

Derzeit betreut die Jägerschaft rund 40 Fallen, um den Bestand der aus Nordamerika eingewanderten Allesfresser zu reduzieren. "Im abgelaufenen Jagdjahr haben wir 130 Waschbären gefangen. Damit sind wir recht erfolgreich“, sagte Burose.

Zum Vergleich: Im ersten Jahr des im Sommer 2015 gestarteten Projektes gingen 103 Waschbären in die Fallen. Zudem berichtete Burose von einer zeit- und arbeitsintensiven Aufgabe: Die extra ausgebildeten Jäger haben 2361 Stunden im Jagdjahr 2016/2017 investiert.

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Von Frank Hermann

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