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Brecht-Schüler lernen das gewaltfreie Lernen

Barsinghausen Brecht-Schüler lernen das gewaltfreie Lernen

„Stopp!“ Laura streckt mit einem lauten Ruf ihren Arm aus und hält Mitschüler Marcel auf Abstand. „Gut gemacht“, lobt Robert Blaese, Leiter des Präventionsprojektes Gewaltfrei Lernen an der Bert-Brecht-Schule (BBS).

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Robert Blaese zeigt den Sechtsklässlern der Bert-Brecht-Schule, wie sich Konflikte gewaltfrei vermeiden lassen.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Drei Tage lang zeigt Blaese den Förderschülern, wie sich körperliche Schikanen und Konflikte im Unterrichtsalltag vermeiden lassen. Im Mittelpunkt des Projektes steht ein bewegungsreiches Training für die rund 70 Schüler aus den sieben Klassen.

"Die Kinder sollen lernen, auf faire Art und Weise eine Grenze zu setzen und ihrem Gegenüber deutlich zu machen: Bis hierher und nicht weiter", erläutert Robert Blaese.

Verschiedene Übungen fördern nach Angaben des Experte das soziale Lernen sowie Teamwork und Konfliktfähigkeit der Jungen und Mädchen. Wichtig sei es, die Emotionen unter Kontrolle zu halten und cool zu bleiben – "auch wenn es manchmal schwierig zu sein scheint, Ruhe zu bewahren. Aber gewaltfreies Lernen verbessert nachhaltig das soziale Klima und schafft die Voraussetzung für erfolgreiche Bildung. Hier an der Bert-Brecht-Schule machen alle Klassen prima beim Training zur Konfliktbewältigung mit", betont der Fachmann für gewaltfreies Lernen.

Zum vierten Mal bietet die Förderschule ein mehrtägigen Projekt zur Gewaltprävention für die Schüler an. Alle Klassen aus den BBS-Jahrgängen fünf bis zehn nehmen an diesem Projekt teil.

"Zwar sind Gewalt, Ausgrenzung oder Mobbing bei uns an der Schule kein drängendes Problem. Aber kleinere Frozzeleien oder Sticheleien gibt es schon. Unser Projekt soll vorbeugend wirken, damit hier auch in Zukunft eine entspannte Lernatmosphäre herrscht", erläutert Schulleiterin Sybille Wegner.

Zur Finanzierung des rund 2000 Euro teuren Präventionsprojektes trägt die Stiftung der Stadtsparkasse Barsinghausen mit einem Zuschuss von 1000 Euro bei. Marketingleiter Martin Wildhagen überreichte am Mittwoch einen Spendenscheck.

Außerdem hilft der BBS-Förderverein, um den Elternbeitrag möglichst gering zu halten.

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Von Frank Hermann

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