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Integration an Schulen wird immer dringender

Barsinghausen Integration an Schulen wird immer dringender

Vor großen Herausforderungen stehen die Schulen in Barsinghausen, um die wachsende Zahl junger Flüchtlinge zu integrieren. Als vorrangige Aufgabe nennt der Erste Stadtrat Georg Robra die Vermittlung der deutschen Sprache, um die zugewanderten Kinder und Jugendlichen am Bildungssystem teilhaben zu lassen.

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Die Schulen müssen immer größere Anstrengungen unternehmen, um die steigende Zahl von Flüchtlingskindern zu integrieren.

Quelle: dpa/Symbolfoto

Barsinghausen. "Neben der Frage, wie wir genügend Wohnraum für die Menschen schaffen, die wir Flüchtlinge nennen, müssen wir uns auch verstärkt der Integration und dem Thema der Beschulung widmen. Diese Frage wird im Laufe des Jahres immer brisanter", betonte Robra.

Derzeit erhalten 141 Kinder und Jugendliche, die ohne oder nur mit geringen Deutschkenntnissen nach Barsinghausen gekommen sind, einen Sprachunterricht – darunter 92 Schüler in den Sekundarstufen I und II sowie 49 Kinder in den Grundschulen.

Mittlerweile haben die drei weiterführenden Schulen – Hannah-Arendt-Gymnasium, Lisa-Tetzner-Schule und Goetheschule-KGS – jeweils zwei genehmigte Sprachlernklassen mit bis zu 16 Schülern. Hinzu kommen eine Sprachlernklasse in der Adolf-Grimme-Grundschule sowie kleinere Sprachlerngruppen in den anderen Grundschulen der Deisterstadt.

"Allerdings wird es immer schwieriger, geeignetes Personal für diesen Deutschunterricht zu rekrutieren", sagte Robra im Schulausschuss.

Jede Woche nimmt die Stadt Barsinghausen nach Angaben des Ersten Stadtrats etwa 30 Personen auf, die ihre Heimat auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung verlassen haben. "Seit einiger Zeit kommen vermehrt Frauen und Kinder zu uns", erläuterte Robra, der ebenso wie der Ausschussvorsitzende Thomas Wittschurky "die hervorragende praktische Integrationsarbeit der Barsinghäuser Schulen" lobte.

Bei den künftigen Sitzungen des Schulausschusses sollen Berichte über die Beschulung von Flüchtlingskindern zu einem ständigen Tagesordnungspunkt werden.

Von Frank Hermann

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