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Integration wird zur runden Sache

Barsinghausen Integration wird zur runden Sache

Erst Sprachunterricht, dann Fußball: Für Asylsuchende hat sich aufgrund von kurzfristig aufgetretenen Raumproblemen ein neues Angebot der 2. Herrenmannschaft des TSV Barsinghausen ergeben - Integration auf die spontane Art.

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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Die 2. Herrenmannschaft der Fußballsparte des TSV Barsinghausen und Asylsuchende knüpfen Kontakte auf dem Rasen - und wollen erneut zusammen kicken.

Quelle: Grothe

Barsinghausen. Marc Wilke und sein Freund Bernd Frömberg bringen seit einigen Monaten einmal in der Woche Asylbewerbern die deutsche Sprache näher. Außerdem helfen sie ihnen, Probleme zu klären, bringen ihnen zum Beispiel Fahrradfahren und das richtige Verhalten im Straßenverkehr bei.

Treffpunkt ist eigentlich immer die Ökostation in Großgoltern. Doch da standen beim jüngsten geplanten Treffen die Räumlichkeiten nicht zur Verfügung. „Wir mussten kurzfristig einen Ersatzraum finden“, erzählt Wilke, der seit Kurzem als Nachfolger von Jürgen Lehnhoff die Barsinghäuser Beschäftigungs-Initiative (BBI) leitet.

Zum Glück habe sich der Kontakt zu Mirko Grothe von der Fußballsparte des TSV Barsinghausen ergeben. In dessen Räumlichkeiten konnte die Gruppe ausweichen. Und nach einer Stunde Sprachunterricht nutzten alle Teilnehmer auch die Gelegenheit zum Fußballspielen. Dafür erhielten die jungen Männer von Grothe als Geschenk Trikots, Hosen und Schuhe. Drei Fußbälle gab es für die Asylbewerber aus Haiti, Algerien, dem Sudan, dem Kosovo, Somalia und der Elfenbeinküste noch dazu.

Die 2. Herrenmannschaft des TSV, die zeitgleich trainierte, lud die Hobbykicker ein, künftig regelmäßig vorbeizukommen. Erste Kontakte wurden dank Josef Abbas, dem Trainer der Mannschaft, auch schon geknüpft - sogar auf Arabisch. „Ich bin noch immer begeistert von der großartigen Hilfe von Mirko Grothe und vom sehr netten Verhalten des Trainers Josef Abbas und der Spieler“, sagt Wilke.

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