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Integrationsarbeit wird belohnt

Barsinghausen Integrationsarbeit wird belohnt

Der TSV Barsinghausen ist für seine Integrationsarbeit von der DFB-Stiftung Egidius Braun ausgezeichnet worden. Vor Anpfiff des letzten Saison-Heimspiels der zweiten Fußball-Herrenmannschaft gegen den Heeßeler SV überreichte der stellvertretende NFV-Kreisvorsitzende Berthold Kuban einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

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Berthold Kuban (rechts) überreicht den Scheck für vorbildliche Integrationsarbeit an Volkan Culha (von links), Dennis Völkers, Ursula Völkner und Hasso Rafaat.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. Mit seinem vorbildlichen und unkomplizierten Engagement bei der Aufnahme von Flüchtlingen leiste der TSV einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, lobte NFV-Präsident Karl Rothmund in einem beigefügten Schreiben. Der Preis als Teil des Unterstützungsprogramms „1:0 für ein Willkommen“ der DFB-Stiftung Egidius Braun, gefördert von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoğuz, sei daher eine verdiente Anerkennung.

Schon vor einem Jahr, als noch nicht absehbar gewesen sei, wie viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen, habe der Verein Kontakte zu Flüchtlingen aus dem Wohnheim in Goltern geknüpft, betonten Fußball-Spartenleiter Dennis Völkers und die ehrenamtliche TSV-Integrationsbeauftragte Ursula Völkner. „Später sind wir auch auf jugendliche Flüchtlinge im Kinder- und Jugendheim Waldhof zugegangen“, sagte Völkner. Darüber hinaus stelle der TSV sein Vereinsheim für Sprachkurse zur Verfügung.

Mittlerweile spielen rund 20 Flüchtlinge in den Jugend- und Herren-Fußballteams des TSV. „Deshalb melden wir zur neuen Saison nun sogar erstmals eine dritte Herrenmannschaft an“, erzählte Völkner. Jeweils zwei Geflüchtete seien zudem in den TSV-Sparten Judo, Korbball und Tischtennis aktiv, und weitere habe sie an andere Vereine vermittelt, bei denen sie Tennis spielen oder reiten können.

„Wir gucken einfach, wo wir helfen können, und wollen auch Frauen und Mädchen noch stärker mit einbeziehen“, betonte Völkner. Der TSV werde sein Engagement in der Flüchtlingsarbeit, aber auch bei der Integration von Menschen mit Behinderungen und Älteren, beibehalten. „Das soll ja für uns keine Eintagsfliege sein. Wir wollen die Menschen auf Dauer an uns binden“, sagte sie.

Von Carsten Fricke

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