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Eltern hoffen auf weitere Unterstützung

Barsinghausen Eltern hoffen auf weitere Unterstützung

Auch die Klosterkammer fördert die geplante Begegnungsstätte der Interessengemeinschaft (IG) Eltern Behinderter an der Rehrbrinkstraße mit einer Zuwendung. Dennoch fehlen dem Verein zurzeit noch 47 000 Euro für die vollständige Finanzierung des Projekts. Der IG-Vorstand hofft auf weitere Unterstützer.

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So soll die geplante Begegnungsstätte mit angebauter Kreativwerkstatt der Interessengemeinschaft Eltern Behinderter nach der Fertigstellung aussehen.

Quelle: Repro: Kannegießer

Barsinghausen. Auf dem Grundstück zwischen dem Wohnheim der Diakonie Himmelsthür und der Rehrbrinkstraße plant die IG Eltern Behinderter eine Begegnungsstätte für behinderte und nicht behinderte Menschen. In einem zweiten Trakt soll dann eine Kreativwerkstatt entstehen. "Wir hoffen auf einen Baubeginn im Februar oder März", sagt IG-Vorsitzende Ursula Goldschmidt. Die speziellen Holzständerelemente für die Begegnungsstätte seien bestellt und würden derzeit bereits angefertigt.

Eine Großspende der 91-jährigen Düsseldorferin Hilde Leinung in Höhe von 300 000 Euro bildet die finanzielle Grundlage für das ehrgeizige Projekt. Die Klosterkammer hat 22 000 Euro aus ihrem Programm "ehrenWERT" zur Förderung ehrenamtlichen Engagements zugesagt. Das Geld sei für die Ausstattung der barrierefreien Küche vorgesehen, erläutert Goldschmidt. Die IG-Vorsitzende beziffert die Gesamtkosten von Begegnungsstätte und Kreativbereich auf rund 405 000 Euro. Ein Risiko bei der Finanzierung will der Eltern-Selbsthilfeverein nicht eingehen: "Für den Kreativbereich stellen wir deshalb zunächst nur das Fundament her", sagt Goldschmidt und verweist auf die fehlenden knapp 50 000 Euro. Erst wenn dieses Geld eingeworben ist, soll auch die Werkstatt aufgebaut werden.

"Wir sind auf Spenden angewiesen und suchen nach weiteren Fördermöglichkeiten", sagt Goldschmidt. Ihre Hoffnung setzt die Vorsitzende auf verschiedene Stiftungen, aber auch auf kleinere Spenden. Darüber hinaus ist auch ganz handfeste Unterstützung auf der Baustelle gefragt. "Wegen der Holzständerbauweise sind viele Eigenleistungen möglich", erläutert Goldschmidt. Eine konkrete Hilfszusage gibt es bereits von mehreren Flüchtlingen aus dem Irak, Mali und Marokko, nachdem die Vorsitzende das Projekt im Stadtteiltreff an der Goethestraße vorgestellt hatte. Informationen zu allen weiteren Unterstützungsmöglichkeiten erteilt Ursula Goldschmidt unter Telefon (01 72) 4 23 89 77.

Das 900 Quadratmeter große Grundstück, auf dem die Begegnungsstätte und die Kreativwerkstatt entstehen sollen, gehört bereits seit Längerem der Interessengemeinschaft Eltern Behinderter. Die Begegnungsstätte mit zwei Gruppenräumen und zwei Büros wird eine Nutzfläche von 120 Quadratmetern haben. Der Gebäudeteil mit der Kreativwerkstatt wird rund 50 Quadratmeter groß sein. Laut Konzept soll die Begegnungsstätte auch für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Von Andreas Kannegießer

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