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Interessierte können Anna-Forcke-Stift besichtigen

Barsinghausen Interessierte können Anna-Forcke-Stift besichtigen

Die bevorstehende Sanierung des Anna-Forcke-Stifts stößt auf großes öffentliches Interesse, wie die Bauherren Andrea und Ernst Wildhagen festgestellt haben. Die neuen Gebäudeeigentümer wollen darauf reagieren: Sie werden eine Facebook-Seite einrichten und Führungen durch das Gebäude anbieten.

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Das Anna-Forcke-Stift am Deisterhang war schon kurz nach seiner Fertigstellung ein beliebtes Postkartenmotiv.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Als ersten Besichtigungstermin hat Andrea Wildhagen Mittwoch, den 2. November, 15 Uhr, festgelegt. Treffpunkt für Interessierte ist an der Grundstückszufahrt an der Bergstraße. Das Ehepaar Wildhagen hat in den vergangenen Monaten bereits umfangreiches Material und Hunderte Fotos über die Geschichte des Anna-Forcke-Stifts gesammelt. Für weiteres Material sind die neuen Eigentümer dankbar: „Wir suchen besonders nach Fotos aus der Zeit, als das Anna-Forcke-Stift in Betrieb war“, sagt Andrea Wildhagen. Aus ihrer Sicht ist das Gebäude in exponierter Lage am Deisterhang trotz der vorhandenen Bauschäden etwas ganz Besonderes: „Das Haus lebt, es hat eine ganz tolle Atmosphäre“, bekräftigt die neue Eigentümerin. Wer Unterlagen hat, kann sich unter Telefon (05105) 520780 bei der Familie Wildhagen melden.

Das im Jugendstil erbaute Anna-Forcke-Stift war 1908 als Wohnheim und Erholungsort für alte und kranke Schwestern des hannoverschen Henriettenstiftes eröffnet worden. Es bot Platz für etwa 50 Bewohnerinnen. Das Stift wurde 1991 geschlossen, das Gebäude aber noch einige weitere Jahre sporadisch genutzt. Seit 1998 hat es leer gestanden. Das Anna-Forcke-Stift soll in den nächsten eineinhalb Jahren zu einem stationären Hospiz umgebaut werden, das von der Diakonie betrieben wird. Die Bauarbeiten sollen bereits in den nächsten Wochen beginnen. Als erstes wollen Experten versuchen, den im Gebäude vorhandenen Hausschwamm unschädlich zu machen.

Die Investoren haben sich bereits darauf eingestellt, dass während des Umbauprozesses noch manche Hürde zu überwinden sein wird. Nicht nur technische, sondern auch Fragen der Denkmalpflege sind zu klären, weil davon auch Zuschussmöglichkeiten für den Umbau abhängen. „Alle Beteiligten müssen sich positiv einbringen“, fordert Architekt Dirk Nolte.

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Von Andreas Kannegießer

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