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Frauentreff feiert zehnjähriges Bestehen

Barsinghausen Frauentreff feiert zehnjähriges Bestehen

Die Feier zum zehnjährigen Bestehen des Internationalen Frauentreffs Barsinghausen ist für die Gründerin und Leiterin Rosemarie Struß zugleich die Gelegenheit gewesen, ihr Amt offiziell aufzugeben. Die Wehmut war ihr anzumerken.

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Rouba Ghazzoui (links) verabschiedet Rosemarie Struß mit einem Blumenstrauß.

Quelle: Hartung

Barsinghausen. „Meine Familie hat mich immer toll unterstützt, ihr habe ich alles zu verdanken“, sagte Rosemarie Struß – mit stockender Stimme und Tränen in den Augen. Zusammen mit Dagmar Rhode und Heimke Dernedde rief Struß den Frauentreff im März 2005, als es das erste gemeinsame Frühstück mit Teilnehmerinnen unterschiedlicher Nationen und Konfessionen gab, ins Leben.

„Mit Menschen und verschiedenen Sprachen zu arbeiten, hat mir schon vor 50 Jahren Spaß gemacht, damals habe ich Gastarbeiter aus Spanien unterrichtet“, erinnert sich Struß während der Feier im Gemeindehaus der Petruskirche. Bei einer Flüchtlingswelle vor rund 30 Jahren rief die Stadt Barsinghausen Ehrenamtliche auf, den Neuankömmlingen Deutsch beizubringen. „Da habe ich mich spontan gemeldet.“

Seit Bestehen des Frauentreffs hat Struß – zusammen mit ihrem Team und dank der Unterstützung der eigenen Familie, wie sie jeweils betonte – zahlreiche Projekte auf die Beine gestellt. „Jetzt bin ich ja auch nicht ganz weg“, sagte Struß und lachte – im Alter von 75 Jahren sei es nun aber Zeit, die Verantwortung in andere Hände zu geben.

Der Frauentreff schultert die Leitung des Treffs mit mehreren Personen. „Die Fußstapfen von Rosemarie sind groß. Wir sind keine Leitung, sondern ein Team“, sagt Rouba Ghazzoui, die mit fünf anderen Frauen die Nachfolge organisiert.

Während der Feier stand auch die Präsentation des Kochbuchs auf dem Programm. „Ich hätte nie gedacht, was solch ein Buch für eine Arbeit macht“, sagte Rosemarie Struß, die mit Rouba Ghazzoui, Jutta Sprengel-Steinert, Andrea Dräger, Sabine Freitag, Helmut Steinert und Dagmar Struß das Redaktionsteam bildete.

Nach dem Ende des Kochkurses im August entstand das Nachschlagewerk „An einem bunten Tisch – kulinarisch international am Deister“. Das Buch hat eine Auflage von 750 Stück und kostet zehn Euro. Interessierte können es auch im Eine-Welt-Laden sowie im Stadtteiltreff erwerben.

Von Stephan Hartung

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