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Jägerschaft richtet Appell an Hundehalter

Eckerde Jägerschaft richtet Appell an Hundehalter

In der freien Natur des Calenberger Landes halten Wildtierarten derzeit ihre Winterruhe: Bei frostigen Temperaturen sowie bei Eis und Schnee fahren die Tiere ihren Stoffwechsel herunter, um Energie zu sparen und um gut durch den Winter zu kommen. Frei laufende Hunde können für die Wildtiere zur Gefahr werden.

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Werner Burose aus Stemmen, Vorsitzender der Jägerschaft Hannover-Land, ruft Hundehalter zu mehr Rücksichtnahme auf die Wildtiere in den Schongebieten auf.

Quelle: Frank Hermann

Eckerde. Schutzzonen sollen dazu beitragen, den Wildtieren diese Ruhephasen zu verschaffen. Darum ruft die Jägerschaft Hannover-Land in den Wintermonaten alle Hundehalter dazu auf, insbesondere in den gekennzeichneten Wildschongebieten ihre Hunde an der Leine zu führen.

Frei laufende Hunde könnten das ruhende Wild sonst aufscheuchen oder gar zu Tode hetzen. Dazu verweist Werner Burose aus Stemmen, Vorsitzender der Jägerschaft Hannover-Land, auf einen Vorfall vor wenigen Tagen in der Feldmark zwischen Eckerde, Langreder und Leveste.

"Eine Spaziergängerin hat dort im Wildschongebiet auf einem Feldweg ein verendetes Kitz entdeckt. Ganz offensichtlich hat ein frei laufender Hund dieses Kitz gerissen“, berichtet der Jägerschaftvorsitzende.

Zwar handle es sich dabei um einen Extremfall, aber auch die Flucht durch tiefen Schnee und über vereiste Flächen koste die Rehe und Hirsche in der Zeit der Winterruhe viel Kraft. "Die Tiere müssen zum Teil das 60-fache an Energie im Vergleich zum Ruhezustand aufwenden, um sich in Sicherheit zu bringen. In härteren Wintern kann das schnell den Hungertod bedeuten", erläutert Burose.

Ihm und der gesamten Jägerschaft gehe es nicht darum, die Hundehalter an den Pranger zu stellen – vielmehr sei es Ziel, bei Hundehaltern das Verständnis für ein Schutzbedürfnis der heimischen Wildtierwelt zu wecken.

Von Frank Hermann

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