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Bernhard Büthe übergibt an Jörg Feuring

Barsinghausen Bernhard Büthe übergibt an Jörg Feuring

Der Barsinghäuser Motorenteilehersteller Bergmann Automotive hat eine neue Führungsspitze. Am Dienstag übernimmt Jörg Feuring die Geschäftsführung des expandierenden Unternehmens. Der langjährige Geschäftsführer Bernhard Büthe hatte am Montag seinen letzten Arbeitstag vor dem Eintritt in den Ruhestand. Er wird Bergmann aber als Beiratsmitglied weiterhin verbunden bleiben.

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Bernhard Büthe (rechts) übergibt die Geschäftsführung von Bergmann Automotive an seinen Nachfolger Jörg Feuring.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Büthe ist ein wahres Urgestein für den Barsinghäuser Industriestandort in der Feldmark zwischen Barsinghausen und Großgoltern: Vor 53 Jahren hatte der 68-Jährige dort als Lehrling zum Maschinenschlosser bei der damaligen Firma Alfred Teves begonnen. In den Jahrzehnten danach hat Büthe in verschiedenen Funktionen mehrere Besitzerwechsel und etliche Krisen der Unternehmen am Standort erlebt. Zweimal sollte der Gießereibereich stillgelegt werden.

Die Wende kam im Jahr 2000, als das mittelständische Familienunternehmen Bergmann sich dazu entschloss, die bereits totgesagte Fertigung von Zylinderlaufbuchsen in Barsinghausen zu kaufen. Büthe übernahm die Geschäftsführung des neugegründeten Unternehmens Bergmann Automotive, das seither eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte geschrieben hat: Im März 2000 hatte das Unternehmen mit 63 Mitarbeitern und gut drei Millionen Euro Jahresumsatz begonnen. Heute arbeiten nach den Worten von Büthe nahezu 360 Mitarbeiter im Barsinghäuser Werk, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 52 Millionen Euro erwirtschaftet haben – bei weiterhin steigender Tendenz.

Der 49-jährige Jörg Feuring ist Elektroingenieur und hat in seinem Berufsleben das Geschäft mit Autoteilen von der Pike auf gelernt. Zuletzt war er als Chief Operating Officer (COO) bei einem Automobilteilehersteller für weltweit sechs Werke verantwortlich. Feuring ist verheiratet, hat drei Kinder und zuletzt in Baunatal bei Kassel gewohnt. Sein Ziel ist eindeutig: „Wir wollen weiter wachsen“, sagt der neue Geschäftsführer. Die Voraussetzungen dafür sind aus seiner Sicht gut. „Man kann auch in Deutschland nach wie vor erfolgreich produzieren“, betont er.

Von Andreas Kannegießer

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