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Jugendliche haben schnell den Bogen raus

Barsinghausen Jugendliche haben schnell den Bogen raus

Diesmal hat der Schützenclub Horrido Hohenbostel mit seinem Familienerlebnistag in zweifacher Hinsicht Glück gehabt. Es gab kaum Konkurrenzveranstaltungen und mit dem Wetter ging am Sonntag auch alles glatt.

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Die Bogenschützen beim Schützenclub Horrido Hohenbostel nutzen keine Hilfseinrichtungen. Das Auge ruht allein auf dem Ziel.

Quelle: Rocktäschel

Hohenbostel. „Voriges Jahr war zu viel los, und Regen ist auch nicht ideal für Anfänger, um draußen mit dem Bogen zu schießen“, sagt Vorsitzender Rolf Franke. Sonntag, beim zweiten Erlebnistag konnte Horrido mit den Stärken des Vereins punkten: Das Angebot, vor allem in der Trendsportart Bogenschießen, richtet sich tatsächlich an die ganze Familie. Schon Zwölfjährige können mit Pfeilen auf dem Gelände auf Scheiben oder auf lebensgroße Tiermodelle schießen. Alt und Jung hatten gleichermaßen Freude daran. Ob Luftpistole, Luft- und Kleinkalibergewehr oder Bogen: Beim Schützenclub Horrido Hohenbostel konnten die Besucher des  ausprobieren, wo ihre Talente liegen.

Zwar stand gleich am Eingangsbereich des Geländes an der Wasserlöse 36 ein Rettungswagen des DRK-Ortsverbands Barsinghausen. Doch der gehörte zum Programm und konnte besichtigt werden. „Auch das DRK braucht Nachwuchs, und die Ausrüstung des Fahrzeugs ist interessant“, meinte Susann Albrecht, stellvertretende Horrido-Vorsitzende. Trotz moderner Technik – die Kinder beeindruckte der riesige Teddybär auf der Trage am meisten.

Auf dem Außengelände zeigte Spartenleiter Volker Muthschauer derweil, wie Bogenschießen funktioniert. Jugendliche hatten den Bogen am schnellsten raus. „Sie haben den Kopf schneller frei als Erwachsene“, sagte er. Die Männer greifen gern zu falschen Bögen: „Sie glauben, je höher das Zuggewicht, desto besser. Doch es ist für Ungeübte nicht einfach, bei ausgestrecktem Arm mit drei Fingern der anderen Hand die Sehne bis zum Mundwinkel zu ziehen.“ Also lieber ein Nummer kleiner, und das Erfolgserlebnis lässt nicht lange auf sich warten.

Auch auf dem Kleinkaliberstand des Vereins stellten sich einige Aha-Erlebnisse ein. „Bis nächsten Sonntag“, verabschiedete sich Vorsitzender Rolf Franke von den Besuchern, die offensichtlich nicht nur Glücksschüsse abgegeben hatten. Sonntags kann von 10 Uhr an trainiert werden, außerdem freitags von 17.30 bis 21 Uhr.

Von Jörg Rocktäschel

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