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KGS: Viel Applaus für gelungene Theaterpremiere

Barsinghausen KGS: Viel Applaus für gelungene Theaterpremiere

Es ist beeindruckend, was die 16 Schüler zwischen zehn und 16 Jahren der Theater-AG der Barsinghäuser Goetheschule gleich bei der ersten Aufführung von „Alice im Anderland“ auf die Bühne gebracht haben. Schon die Premiere am Montagabend ist den Darstellern geglückt.

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Gefährten: Alice (Marie Feldmann, vorne) und die Grinsekatze (Mette Brinkmann).

Quelle: Heidi Rabenhorst

Barsinghausen. Insgesamt dreimal führen die Gesamtschüler das Stück unter der Leitung von Gesamtschuldirektor René Ehrhardt auf. Das Theaterstück spielt Jahre nach der ursprünglichen „Alice im Wunderland“-Geschichte. Hauptdarstellerin Alice (Marie Feldmann) wird in eine Klinik eingewiesen, nachdem ihre Familie bei einem Brand umgekommen war. Dort lernt das schizophrene Mädchen mit ihrer Gefährtin, der Grinsekatze (Mette Brinkmann) schnell die hierarchischen Strukturen der Anstalt und ihre Mitpatienten kennen. Allesamt haben diese die unterschiedlichsten psychischen Erkrankungen oder sind süchtig und fühlen sich tagsüber von den Pflegern (Leila Woike und René Ehrhardt) und nachts von der skrupellosen Herzkönigin (Isabel Strecker) und ihrem gefährlichen Kumpanen, dem Herzbuben (Julian Bagge) bedrängt. Um sich von der Unterdrückung der Herzkönigin zu befreien, tüftelt die tablettenabhängige Alice mit dem ängstlichen Kaninchen (Lukas Niederhoff), dem ehemaligen Soldaten und Hutmacher (Tobias R. Folchman), der drogenabhängigen Raupe (Flamming Burkhardt) sowie der Köchin (Angela Werth) und der Herzogin (Kaja Thelemann) einen Plan aus. Nach einigen Überlegungen ist das Kaninchen bereit, den Schlüssel der Herzkönigin zu holen. Die Idee „Schnell rein, schnell wieder raus“ missglückt aber und es erleidet einen qualvollen Tod.

Angelehnt an den Lewis- Caroll-Klassiker „ Alice im Wunderland “ zeigt die AG eine modernere, düstere und bedrückendere statt bunte und unbekümmerte Interpretation. Den 16 Schülern ist es gelungen, das schwierige Thema im zweistündigen Theaterstück zu verarbeiten und authentisch aufzuführen, wofür sie vom Publikum eine Menge Applaus und von René Ehrhardt viel Lob erhielten. „Es beeindruckt doch sehr, zu sehen, wenn Schülerinnen und Schüler aller drei Schulzweige aus den Jahrgängen fünf bis zehn gemeinsam zu Höchstleistungen fähig sind, sich weiterentwickeln und als Team arbeiten", sagte der sichtlich stolze KGS-Direktor. Das sei "eine Lebenserfahrung, die die Goetheschule genauso leisten muss und kann“. Am Mittwoch, 15. März, besteht ab 19.30 Uhr für Interessierte noch einmal die Möglichkeit, sich das sehenswerte Stück in der Goetheschule anzusehen.

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Fotostrecke Barsinghausen: KGS: Viel Applaus für gelungene Theaterpremiere

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Von Heidi Rabenhorst

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