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KGS spendet 30 Fahrräder für Flüchtlinge

Barsinghausen KGS spendet 30 Fahrräder für Flüchtlinge

Diese Hilfe macht mobil: Für Flüchtlinge und Asylbewerber in Barsinghausen spendiert die Goetheschule-KGS rund 30 gebrauchte Fahrräder aus dem eigenen Fundus. Schüler der KGS-Fahrradwerkstatt haben die Drahtesel verkehrssicher instandgesetzt.

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Schüler aus der KGS-Fahrradwerkstatt sowie Thomas Otto und René Ehrhardt zeigen einen Teil der Fahrradspenden für Flüchtlinge.Hermann

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Bislang verfügt die Goetheschule über einen Fahrradpool von zwei bis drei Klassensätzen à 30 Stück. „Damit die Klassen auf Wunsch einen Ausflug unternehmen können“, sagt Schulleiter René Ehrhardt. Allerdings sei dieser Bedarf zuletzt deutlich zurückgegangen und die Räder - zumeist ebenfalls Spenden von Privatleuten sowie aus dem Fundbüro und von der Polizei - standen ungenutzt im Keller.

Unter der Anleitung von Thomas Otto haben Jugendliche aus der KGS-Lernwerkstatt alle Fahrradspenden zuvor gründlich aufbereitet und repariert. „Bremsen, Beleuchtung - alles ist in Ordnung“, erläutert Thomas Otto, der sich seit vielen Jahren um das Projekt der Fahrrad-Schülerfirma an der KGS kümmert. Bis zu 15 Jugendliche treffen sich wöchentlich, um gemeinsam in der Werkstatt zu basteln.

„Weil wir selbst nicht mehr so viele Räder für unsere Schulzwecke benötigen, stellen wir einen Klassensatz für Flüchtlinge zur Verfügung. Damit wollen wir einen Beitrag zur besseren Integration leisten“, erläutert René Ehrhardt.

Von einer „sinnvollen und schönen Aktion“ sprach gestern Andrea Dräger, Integrationsbeauftragte der Stadt Barsinghausen. „Immer wieder fragen Flüchtlinge in unserer Stadt nach Fahrrädern, damit sie aus den Ortsteilen in die Innenstadt gelangen können. Sie wollen mobil sein, zum Beispiel zum Einkaufen oder um Behördengänge absolvieren zu können“, betonte die Expertin. Sie soll nun auch die Verteilung der Fahrradspenden an die Flüchtlinge koordinieren.

Von Frank Hermann

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