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Kanalbauarbeiten dauern deutlich länger

Egestorf/ Kirchdorf Kanalbauarbeiten dauern deutlich länger

Die Vollsperrung der Brinkstraße in Egestorf dauert länger als ursprünglich geplant. Der Stadtentwässerungsbetrieb lässt dort seit Mitte August Tiefbauarbeiten zur Sanierung des Kanalnetzes erledigen.

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Die Brinkstraße in Egestorf ist während der Tiefbauarbeiten der Stadtentwässerung voll gesperrt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Egestorf/ Kirchdorf. Weil dabei im Untergrund Verrohrungen entdeckt worden sind, die der Stadtentwässerung bisher gar nicht bekannt waren, hat sich das Bauprojekt verzögert, wie Projektleiter Rafael Krause von der Stadtentwässerung erläutert. Das weitere Vorgehen habe neu geplant werden müssen. „Wir brauchten Bedenkzeit.“

Die Arbeiten in der Brinkstraße sind Teil des Kanalsanierungsprojektes „Ost 1“ in den Ortsteilen Egestorf und Kirchdorf. Die Regenwasserkanäle in der Brinkstraße sollen mit Hilfe sogenannter Schlauchliner saniert werden, die ohne Aufgraben der Straße in die vorhandenen Kanäle eingezogen werden können. Ganz ohne Tiefbauarbeiten kommt aber auch dieses Verfahren nicht aus: Nach Krauses Worten müssen die in Abständen von etwa 100 Meter vorhandenen Kontrollschächte bestimmte Mindestabmessungen haben, damit die Kunststoffschläuche durch diese eingezogen werden können. In der Brinkstraße haben die Mitarbeiter der beauftragten Tiefbaufirma zwei Schächte ganz neu gebaut und einen bisher verdeckten Schacht bis zum Fahrbahnniveau aufgemauert. Darüber hinaus mussten zwei andere, in Zukunft überflüssige Kontrollschächte entfernt werden.

Am Rottkampweg, der von der Brinkstraße abzweigt, hat die Stadtentwässerung parallel einen Teil des Regenwasserkanals in sogenannter offener Bauweise ganz neu herstellen lassen. Die Stadtentwässerung rechnet damit, dass die Tiefbauarbeiten Ende nächster Woche abgeschlossen sein werden und dann auch die Sperrung der Brinkstraße aufgehoben werden kann. Dann beginne die eigentliche Kanalsanierung mit den Schlauchlinern, betont Krause. „Auch dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.“ Dass die Brinkstraße während der wochenlangen vorbereitenden Tiefbauarbeiten voll gesperrt worden ist, begründet Krause mit Sicherheitsaspekten. „Das ist eine Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde.“

In die Endphase gehen derzeit auch die Kanalbauarbeiten in der Heinrich-Poppe-Straße in Kirchdorf, die ebenfalls zum Sanierungsprojekt Ost 1 gehören. Die Stadtentwässerung hat dort vier Regenwasserkontrollschächte erneuern lassen. Gleichzeitig hat der Stromversorger Avacon Teile seines Leitungsnetzes in der Straße aus Sicherheitsgründen umgelegt. Krause lobt die gute Kooperation mit dem Versorgungsunternehmen und die Geduld der Anlieger. Obwohl die Heinrich-Poppe-Straße zumeist nur halbseitig gesperrt war, seien die Arbeiten „mit großen Belastungen für die Anwohner“ verbunden gewesen, sagt Krause.

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Von Andreas Kannegießer

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