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Kanalsanierung geht weiter in Egestorf und Kirchdorf

Egestorf/ Kirchdorf Kanalsanierung geht weiter in Egestorf und Kirchdorf

Die Barsinghäuser Stadtentwässerung plant das nächste große Sanierungsvorhaben am Barsinghäuser Kanalnetz in den beiden Ortsteilen Kirchdorf und Egestorf. Noch in diesem Jahr sollen dort die Bauarbeiten mit einem ersten Bauabschnitt beginnen.

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Im Bereich um die Einmündung Rottkampweg/ Brinkstraße müssen im Zuge der Kanalsanierung sechs neue Schächte gebaut werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Egestorf/ Kirchdorf. Sowohl die Schmutz- wie auch die Regenwasserkanäle sind in vielen Bereichen der Stadt marode, wie umfangreiche Untersuchungen in den vergangenen Jahren ergeben haben. Oft sind Kanäle gebrochen oder weisen größere Lecks auf. Nach Einschätzung der Gutachter besteht an vielen Stellen dringender Handlungsbedarf.

In der Barsinghäuser Kernstadt ist die Sanierung bereits weitgehend abgeschlossen. Als nächstes will das kommunale Entsorgungsunternehmen nun im zweitgrößten Ortsteil Egestorf und in Kirchdorf die Sanierung vorantreiben. Nach den Worten von Rafael Krause von der Stadtentwässerung ist das Vorhaben in die beiden Abschnitte „Ost 1“ und „Ost 2“ aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt umfasst Kirchdorf und jene Teile von Egestorf, die westlich der Straße Am Stockfeld liegen. Im Verlauf des nächsten Jahres sind dann auch die östlichen Teile von Egestorf an der Reihe. Nach bewährtem Muster setzt die Stadtentwässerung im Sanierungsgebiet wieder vor allem auf das sogenannte Inlinerverfahren. Dabei werden Kunststoffrohre von innen durch die löcherigen Kanäle gezogen und dann mittels Heißluft abgedichtet. Der Vorteil: Die Kanäle müssen nicht freigelegt werden. Lediglich in größeren Abständen müssen die Bautrupps bestehende Schächte öffnen oder zusätzliche Löcher buddeln, um die Kunststoffrohre einzuziehen.

Allerdings sieht der Plan der Stadtentwässerung auch den Neubau mehrerer Dutzend Kontrollschächte vor. Einer der Schwerpunkte dieser Arbeiten liegt im Bereich der Einmündung des Rottkampweges in die Brinkstraße, wo im Abstand nur weniger Meter insgesamt sechs Schächte neu gesetzt werden sollen. „Die Sanierung in geschlossener Bauweise ist kostengünstiger, umfasst aber viele einzelne Arbeitsschritte“, sagt Krause. Verkehrsbehinderungen wird es immer dann geben, wenn neue Schächte gesetzt werden oder Fräsarbeiten an den Kanälen nötig sind. „Beim Fräsen werden die Straßen jeweils ein bis zwei Tage lang halbseitig gesperrt“, kündigt der Mitarbeiter der Stadtentwässerung an.

Die Stadt rechnet für beide Bauabschnitte mit Kosten in Millionenhöhe. Im zweistufigen Ausschreibungsverfahren haben die Baufirmen nach Krauses Worten noch bis zum 20. Oktober Zeit, ihre Angebote abzugeben. Am 4. November sollen dann die Aufträge vergeben werden.

Von Andreas Kannegießer

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