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"Was muss die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun?"

Der Kandidaten-Check "Was muss die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen in Barsinghausen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Calenberger Zeitung fragt nach. Heute: Was muss die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun?

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Welche Ziele verfolgen Parteien und Wählergruppen in Barsinghausen bei der Integration von Flüchtlingen?

Quelle: Archiv

SPD: Im Zusammenspiel von vielen Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern wird hervorragende Integrationsarbeit geleistet. Darauf aufbauend ist es wichtig, dass die Flüchtlinge durch eine professionelle Sprachförderung die elementaren Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schul- und Berufsausbildung erhalten und in Arbeit kommen. Benachteiligungen der einheimischen Bevölkerung sind zu vermeiden.

CDU: Die bisher geleistete Arbeit ist erfolgreich. Insbesondere die ehrenamtliche Unterstützung in der Integrationsarbeit macht vieles möglich. Wir müssen uns primär um die Fragen des Wohnraums und des Arbeitsmarkts kümmern, damit die Menschen schnell und gut in das Stadtgeschehen integriert werden können. Ehrenamtliche Initiativen müssen weiter gestärkt werden.

Bündnis 90/ Die Grünen: Die Stadt leistet schon viel Integrationsarbeit, diese soll weiter unterstützt und ausgebaut werden. Dabei soll auch das Engagement von Ehrenamtlichen weiter gefördert werden. Flüchtlinge sollten zur positiven Integration und zur Vermeidung von Parallelgesellschaften möglichst dezentral untergebracht werden. Integrationskurse mit einem Angebot der Kinderbetreuung sind wünschenswert. Eine gleichberechtigte Teilhabe muss gefördert werden.

FDP: Was die Bürgerinnen, Bürger und die Verwaltung der Stadt Barsinghausen bisher geleistet haben, ist hervorragend und muss so weitergeführt werden. Vernetzung und Erfahrungsaustausch sollten weiter verbessert werden.

UWG: Vor allem erst einmal die Bereitschaft dafür herstellen, allen Bürgern eine Möglichkeit der Mitplanung zu geben, und zwar von Anfang an. Dann wird es auch Zeit, dass die der Kommune übergeordneten Stellen nicht nur delegieren, sondern endlich alle benötigten Gelder sofort freistellen!

AFB: Unerlässlich ist die Erarbeitung eines städtischen Integrationsplanes unter Einbeziehung der Ehrenamtlichen und Aktiven. Der Übergang in den Arbeitsmarkt muss unterstützt und eine vorausschauende Planung im sozialen Wohnungsbau vorangetrieben werden.

AfD: Seit September 2015 kamen nahezu sämtliche „Flüchtlinge“ über sichere Drittstaaten nach Deutschland. Sie sind demnach illegal hier im Lande. Die Stadt Barsinghausen sollte sich durch „Integrationsmaßnahmen“ nicht am Bruch internationaler Vereinbarungen beteiligen und sich nicht zur Komplizin von Straftaten machen. Geordnete Rückführung in die Heimatländer muss Vorrang vor allen Bleibediskussionen haben. In der Zwischenzeit ist es eine öffentliche Aufgabe, für schlichte Wohnmöglichkeit und sinnvolle Beschäftigung dieser Menschen zu sorgen.

Von der Redaktion

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