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Kein Geld für Kulturfabrik aus Förderprogramm

Barsinghausen Kein Geld für Kulturfabrik aus Förderprogramm

Der Umbau der früheren Krawattenfabrik Ahlborn zum soziokulturellen Zentrum Kulturfabrik Krawatte wird nicht wie erhofft aus einem neuen Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundesbauministeriums gefördert. Der von der Stadt gestellte Zuschussantrag ist bei der Auswahl nicht berücksichtigt worden. Damit müssen der Kunstverein, die Kunstschule Noa Noa und der neue Trägerverein das aufwendige Projekt ohne die Stadt stemmen.

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Die Hoffnungen auf Zuschüsse aus einem großzügigen Förderprogramm des Bundesbauministeriums sind zerstoben: Die Träger der zukünftigen Kulturfabrik Krawatte müssen das Projekt nun anderweitig finanzieren.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Verwaltung bedauerte am Dienstag, dass Barsinghausen nicht berücksichtigt worden ist. „Aber wir haben gewusst, dass die Chancen gering sind“, sagte Erster Stadtrat Georg Robra. Das Förderprogramm ist mehrfach überzeichnet. Fast 1000 Projekte hatten sich beworben. Eine Jury hat nun bundesweit 56 Einrichtungen ausgewählt, die sich den 140-Millionen-Euro-Fördertopf teilen dürfen.

Der Barsinghäuser Kunstverein als einer der Träger der geplanten Kulturfabrik Krawatte stellt sich nun darauf ein, dass das Projekt nur langfristig erfolgreich bewältigt werden kann. „Der Ausbau wird Jahre dauern, das ist uns bewusst“, sagt Kunstvereinsvorsitzender Friedrich Holtiegel.  „Ein Stück Enttäuschung ist schon dabei“, sagt der Vorsitzende, auch wenn allen Beteiligten klar gewesen sei, dass die Kulturfabrik nicht die besten Chancen auf eine Berücksichtigung besessen habe.

Der Kunstverein, die Kunstschule Noa Noa und der neue Kulturverein Krawatte als Träger der geplanten Einrichtung hoffen nun auf andere Förderprogramme, die für den Ausbau des Gebäudes genutzt werden können. Am erfolgversprechendsten könnte laut Holtiegel ein Programm der N-Bank für energieeffiziente Gebäudesanierung sein. Der Haken: Frühestens im April wird die N-Bank den Maßnahmebeginn genehmigen, zudem müssen die Kulturfabrik-Träger ein gefordertes, aufwendiges Energiegutachten auf eigenes Risiko vorfinanzieren. Bis dahin sind keine Bauarbeiten in der alten Krawattenfabrik möglich. „Schade, dass wir nur im Schneckentempo vorankommen“, sagt Holtiegel.

Ab Mai wollen die Trägervereine zunächst die Dächer und die Außenhaut des Gebäudeensembles abdichten lassen. „Wenn das Haus dicht ist, können wir innen anfangen.“ Der Kunstverein möchte unbedingt seine Ausstellung im August bereits in der Kulturfabrik präsentieren. „Wir haben uns Großes vorgenommen, aber nichts Unmögliches“, betont Holtiegel.

Von Andreas Kannegießer

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